Diakonie-Kliniken Kassel

 

Pressearchiv 2008



 

Jens Wehmeyer künftiger Verwaltungsdirektor des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel

Der Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen folgt auf Wolfgang Mursa, der in den Ruhestand geht

Der Diplom-Kaufmann Jens Wehmeyer wird zum 1. April 2009 Verwaltungsdirektor der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus mit Sitz in Kassel. Dies beschloss gestern am Nachmittag das Kuratorium der diakonischen Stiftung, für die in den Arbeitsbereichen Krankenhaus, Jugend- und Altenhilfe insgesamt 1000 Menschen in und um Kassel arbeiten. Der 40-jährige folgt dem Diplom-Betriebswirt Wolfgang Mursa, der 63-jährig in den Ruhestand geht. Der gebürtige Hamburger hat acht Jahre lang die Geschicke der Stiftung und des DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel wesentlich mitbestimmt. Mit der Übernahme der Verwaltung fällt Wehmeyer insbesondere die Aufgabe zu, die Einrichtungen der Stiftung in Verbindung mit den neuen Kooperationspartnern Lichtenau e.V. und Agaplesion gAG weiter zu entwickeln.

Wehmeyer wurde 1999 Verwaltungsdirektor des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen, im Oktober 2002 übernahm er auch die Geschäftsführung der gleichnamigen gemeinnützigen GmbH. Darüber hinaus war er Geschäftsführer der Otto-Fricke-Krankenhaus Paulinenberg GmbH mit Sitz in Bad Schwalbach und Wiesbaden. Der gebürtige Arolser ist verheiratet und hat drei Kinder. In seiner Freizeit engagiert er sich ehrenamtlich als Mitglied der freien Evangelischen Gemeinde.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Die Klinik, zu der Diakonissen-Krankenhaus und Burgfeld-Krankenhaus gehören, gibt rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 11.000 stationäre Patienten und 9000 ambulante Patienten im Jahr versorgen. Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören neben dem DGK ein Kinder- und Jugendheim mit 12 Gruppen sowie zwei Tageseinrichtungen für Kinder. Zum Bereich Altenhilfe gehören die Häuser Salem - ein Alten- und Pflegeheim mit 76 Plätzen - und das Marie-Behre-Altenhilfezentrum mit 56 Plätzen. 40 weitere betagte Menschen leben im Betreuten Wohnen. Die christliche Tradition begründet den dritten Arbeitsbereich: Das Diakonissen-Mutterhaus mit seiner Kirche als Ort für Tagungen, Gäste und Gottesdienste ist Zentrum für geistliches Leben.



Vita Jens Wehmeyer

Jens Wehmeyer wurde am 10. März 1968 in Bad Arolsen geboren. Er studierte Betriebswirtschaft an der Universität-Gesamthochschule Paderborn und schloss 1994 als Diplom-Kaufmann ab. Seine Laufbahn startete er 1995 bei einem privaten Träger von Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen, wo er 1998 Prokurist des Geschäftsfeldes Kliniken wurde. Anfang 1999 kam er als Verwaltungsdirektor zum Evangelischen Krankenhaus Gesundbrunnen nach Hofgeismar. 2002 übernahm der die Geschäftsführung der Ev. Krankenhaus Gesundbrunnen gemeinnützige GmbH, 2004 folgte die der Otto-Fricke-Krankenhaus Paulinenberg GmbH in Bad Schwalbach. Von 2003 bis 2007 war er Lehrbeauftragter im Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda. Darüber hinaus ist Wehmeyer Aufsichtsmitglied der Sozialwerk Meiningen gemeinnützigen GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Geriatrie. Innerhalb der Hessischen Krankenhausgesellschaft gehört er dem Ausschuss für innovative Versorgungsformen an.
 

Crashtest für Endoskopie bestanden

Als erstes Krankenhaus in Kassel validiert: Diakonie-Gesundheitszentrum wurde höchster Hygiene-Standard bestätigt

Das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel hält für sein medizinisches Untersuchungs- und Therapiegerät in der Endoskopie höchste gesetzliche Hygieneanforderungen ein. Das bestätigte ein so genanntes Validierungsverfahren, das den Standard am 28. November per Zertifikat beurkundete – gleichsam der TÜV der Geräte für Untersuchungen in Darm oder in Speise- und Luftröhre. Am Standort Diakonissen-Krankenhaus endoskopieren sechs Mitarbeiter rund 4000 Mal im Jahr. Die insgesamt 17 Endoskope werden nach einem genau festgelegten Verfahren gereinigt, desinfiziert und für den nächsten Einsatz staubsicher und entlüftet aufbewahrt.

„Den Nachweis führten die Untersucher natürlich nicht an Patienten, sondern an Testkörpern. Diese Dummies waren mit Keimen kontaminiert worden“, erklärt die Leiterin der Endoskopie Brigitte Kleinau. Zwei Tage lang beschäftigen sich zwei „Keim-Cops“ mit den Prozessen der Endoskopie und überprüften die lückenlose Dokumentation. Die gesetzliche Grundlage speist sich aus dem Sozialgesetzbuch sowie der Medizinprodukte-Betreiber-Verordnung. Die Revalidierung steht in einem Jahr an.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Die Klinik, zu der Diakonissen-Krankenhaus und Burgfeld-Krankenhaus gehören, gibt rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 11.000 stationäre Patienten versorgen. Die Endoskopie des einzigen evangelischen Krankenhauses genießt einen hervorragenden Ruf über Kassel hinaus. Die Fachabteilung ist vor allem dafür geschätzt, sich an die schwierigen Fälle zu wagen und dabei Patienten schonende, strahlungsfreie Verfahren anzuwenden. So ist zum Beispiel im DGK als einzigem Krankenhaus Kassels ein „Scope Guide“ im Einsatz, mit dem die Lage des Endoskops jederzeit ohne Röntgenstrahlung mittels eines Magnetfeldes zu sehen ist.

 
 

Burgfeld inspiriert 91-jährige Dichterin

Altersmedizin wirkt Wunder: Dass die Geriatrie am Burgfeld-Krankenhaus top ist, bewies Hildegard Klitschke. Die 91-jährige schrieb während ihres 3-wöchigen Krankenhausaufenthaltes auf der Station 6 im Burgfeld-Krankenhaus Gedichte.
Vielen Dank an unseren Sozialdienst, der das Talent entdeckte.

Was die 91-jährige handschriftlich zu Papier brachte, lesen Sie hier:

Nun bin ich alt, an meinem Körper merk´ ich´s halt.
Ich kann nicht mehr so lange laufen, bleib oft stehen und muss verschnaufen.
Auch der Rücken tut so weh, ich geh so krumm,
wie die Hexe im Wald, ich glaub der Herrgott holt mich bald.
Es zwickt mich hier und zwickt mich da,
auch ist die Lust schon lange nicht mehr da,
um wichtige Dinge zu bezwingen, auch mag ich keine Lieder singen.
Die Falten werden immer mehr, ich glaub das Liften, das muss her.
Doch lass ich dieses lieber sein, ich bleib so wie ich bin, das find ich fein.
Jeder kann mein Alter sehen, das ist nun mal der Lebenslauf,
der eine schneller nun ergraut, ich hatte Glück und blick´ auf die 91 Jahre nun zurück.
Doch manchmal kommt die Angst zu mir,
das Herz pocht rasend schnell, dann bleibt es stehn, wie lange mag es wohl noch gehn.
Dann hör ich die Stimme vom Ehemann laut, „hör auf zu klagen, ich will Dir sagen,
Du lebst noch lange hier auf Erden, Du wirst so alt wie Methusalem werden“.
Und wenn ich einmal nicht mehr bin, ob die Menschen, die ich liebe, traurig sind?


Ein Schwein, das muss man haben. Man hat im Leben viel zu tragen.
Es ist nicht immer Sonnenschein, Pech tritt auch im Leben ein.
Und geht die Sache glimpflich aus, spricht man vom Glück,
doch kann der Schaden größer sein, dann hat man Schwein.
Und ist die Börse einmal leer, das Schwein muss her.
Geraubt wird dann das Innenleben, das Schwein hält still,
weil man die Euros haben will.
Drum hüte dieses Tier recht gut, dann verliert man nie den Mut.
Glück soll es bringen, Jahr um Jahr, dafür ist das Schwein nun da.

Hildegard Klitschke

 
 

Bischof auf Visite in Kassels einziger evangelischen Klinik

Der Bischof der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck Prof. Dr. Martin Hein und der Landespfarrer für Diakonie Dr. Eberhard Schwarz bringen dem DGK 200 000 Euro aus dem Bau- und Beihilfe-Programm mit

Die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen erhält finanzielle Förderung: Heute übergibt der Bischof von der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck gemeinsam mit dem Chef der Diakonie in Kurhessen-Waldeck der Geschäftsführung des Diakonie-Gesundheitszentrums einen Beihilfebescheid in Höhe von 200.000 Euro. Damit will das Krankenhaus den nächsten Bauabschnitt mitfinanzieren. Bislang flossen aus dem Programm 620 000 Euro in den Neubau des Krankenhauses. „Wir freuen uns über den Besuch der Landeskirche, mit der sie das klare Bekenntnis zu unserem Haus zum Ausdruck bringt“, erklärt Klinik-Geschäftsführer Pfarrer Karl Leonhäuser.

Die beiden Gäste Bischof Hein und Landespfarrer Schwarz nutzen gleichzeitig die Gelegenheit, sich einen Überblick zu verschaffen über die Leistungen der konfessionellen Klinik. Auf dem Besuchsprogramm stehen unter anderem ein Besuch der Geburtshilflichen Abteilung mit Besuch einer jungen Mutter und ihrem Kind; geplant sind auch die Besichtigung des ambulanten Operationszentrums sowie des Gefäßzentrums Kassel. Ein Einblick in das Atrium und den Patientengarten sollen den Eindruck von Kassels einzigem evangelischen Krankenhaus abrunden. Der Besuch schließt mit einem Gebet, zu dem Patienten, Mitarbeiter und Besucher in den „Raum der Stille“ im Neubau eingeladen sind.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeld-Krankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 11.000 stationäre und 9.000 ambulante Patienten pro Jahr versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden.

Burgfeld-Krankenhaus: Stabübergabe in der Kardiologie

Dr. med. Rolf Obst geht in den Ruhestand – Nachfolger ist Prof. Dr. Albrecht Vogt

Mehr als 24 Jahre hat Chefarzt Dr. med. Rolf Obst die Geschicke der Kardiologie des DGK Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel am Standort Burgfeld-Krankenhaus bestimmt. Einen Namen machte sich der Intensivmediziner in der nicht-invasiven Kardiologie und als Experte für Herzrhythmusstörungen und Herzschrittmacher. Nun wird der Internist am 29. Oktober mit einer Feierstunde in der Akut-Klinik verabschiedet. Sein Aufgabengebiet übernimmt Prof. Dr. Albrecht Vogt, der bereits seit 2005 als Chefarzt für die invasive Kardiologie am Burgfeld-Krankenhaus tätig ist und den Linksherz-Katheter-Messplatz betreut.

Die Kardiologie machte in dieser Zeit Karriere: „Das war eine Zeit vom Stethoskop bis hin zu biventrikulären Schrittmachersystemen und AICD´s, wie wir sie bei Patienten mit einer bedeutsamen Herzschwäche seit kurzem einsetzen“, resümiert Obst, der wegen des Erreichens der Altersgrenze von 65 Jahren ausscheidet. Neben ca. 180 Herzschrittmachern jährlich werden auch diese neueren Systeme am Burgfeld-Krankenhaus implantiert.

Seit 2005 gibt es den Linksherz-Katheter-Messplatz. Hier bietet das Burgfeld-Krankenhaus die gesamte invasive Diagnostik und Therapie mit Dilatation und Stent-Implantation. Das Burgfeld-Krankenhaus ist auch auf die optimale leitliniengerechte Behandlung von Herzinfarkt-Patienten vorbereitet: Die 24-Stunden Herzkatheter-Bereitschaft ist für Herzinfarkt-Patienten in Kassel eine Möglichkeit, sofort versorgt zu werden.

Dr. med. Rolf Obst, der immer Arzt werden wollte, blickt wehmütig auf die Zeit zurück: „Es war immer mein Traum gewesen – ein kleines überschaubares Krankenhaus mit Patientennähe – es war ein tolles Arbeiten.“ Der Hobbyreiter hat künftig mehr Zeit für seine Frau – und sein Pferd Gilly.

Prof. Dr. Albrecht Vogt plant weiterhin den Ausbau der Akutmedizin des DGK. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird die Kardiologie ab 2010 im neuen Diakonissen-Krankenhaus in der Herkulesstrasse zu finden sein. „Wir schauen mit unserer christlich-menschlichen Ausrichtung auf mehr als das Gesundheitsproblem des Patienten – das kommt an“. In seiner Freizeit fährt der 58-jährige Kardiologe gern Motorrad und Ski. Vogt ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am DGK, zu dem das Diakonissen-Kankenhaus und das Burgfeld-Krankenhaus gehört, versorgen rund 800 Menschen etwa 12.000 stationäre und 9.000 ambulante Patienten pro Jahr. Folgende Fachabteilungen gibt es im DGK: Zentrum für Klinische Geriatrie; Innere Medizin mit den Schwerpunkten Angiologie, Gastroenterologie und Kardiologie; Allgemein- und Gefäß-Chirurgie; Gynäkologie und Geburtshilfe; Radiologie; Urologie sowie Anästhesie mit Schmerz- bzw. Palliativmedizin. Das DGK hält außerdem ein interdisziplinäres Gefäßzentrum vor.
 
Vita Dr. med. Rolf Obst:

Geb. am 21.10.1943
1964 Studium an der Med. Fakultät der Justus-Liebig Universität Gießen
1970 Promotion
1971 Approbation
1971-1978 als Medizinalassistent an der chirurgischen, neurologischen und medizinischen Klinik der Uni Gießen
1978 Anerkennung als Arzt für Innere Medizin
1978-1984 Oberarzt bei Prof. Dr. R. Heinecker an der Med. Klinik II der Städt. Kliniken Kassel
1981 Erlangung der Teilgebietsbezeichnung „Kardiologie“
Seit Oktober 1984
Chefarzt der I. Med. Abteilung, Burgfeld-Krankenhaus Kassel


 
Vita Prof. Dr. med. Albrecht Vogt:

Geb. am 7.8.1950

1969-75 Studium in Göttingen und Freiburg
1975 Staatsexamen in Göttingen
1975 Promotion zum Dr. med. in Göttingen
1975-76 Medizinalassistent in Diabetesklinik Bad Lauterberg (innere Medizin) und Kreiskrankenhaus Hoya/Weser (Chirurgie)
1976 Approbation als Arzt
1976-Ende 1977 Grundwehrdienst als Stabsarzt bei der Bundeswehr
1977 bis Februar 1978 wissenschaftlicher Assistent im Physiologischen Institut der Universität Düsseldorf
März 1978 bis April 1987 Assistenzarzt in der Medizinischen Universitätsklinik Göttingen, Abteilung Kardiologie und Pulmonologie,
1986 Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
1987 Habilitation für Innere Medizin an der Universität Göttingen
1987 - 2000 erster Oberarzt und Stellvertreter des Chefarztes der Medizinischen Klinik II des Klinikums Kassel (Chefarzt Prof. Dr. med. K.-L.Neuhaus)
2000 - 2001 kommissarischer Leiter der Medizinischen Klinik II nach dem Tod von Prof. Neuhaus.
Seit März 2000 Leitender Abteilungsarzt an der Medizinischen Klinik II des Klinikums Kassel
Seit März 2005 Chefarzt Invasive Kardiologie Burgfeld-Krankenhaus Kassel

Klinischer Arbeitsschwerpunkt : Invasive und interventionelle Kardiologie

Wissenschaftlicher Arbeitsschwerpunkt:

Studien zur Behandlung des akuten Herzinfarkts mit Thrombolyse und Coronarintervention
Versorgungsforschung in der interventionellen Kardiologie
Qualitätssicherung in der Kardiologie (Vorsitzender der Hessischen Fachgruppe Kardiologie der GQH, Sprecher der Projektgruppe Qualitätssicherung und Register der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Mitglied der Bundesfachgruppe Kardiologie der BQS)

Diakonische Krankenhäuser schließen sich zusammen

DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel erhält neue Gesellschafter – Lichtenau e.V. und Agaplesion gAG beteiligen sich

Die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen stellt sich neu auf, um im zunehmenden Wettbewerb im Gesundheitsmarkt besser gerüstet zu sein. Ab dem 1. Januar 2009 erhält das DGK zwei neue Gesellschafter: Lichtenau e.V. und Agaplesion gAG beteiligen sich mit je 20 Prozent an Kassels einzigem evangelischen Krankenhaus. Gleichzeitig beteiligt sich die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus mit einem Fünftel an der Orthopädischen Klinik; Agaplesion beteiligt sich hier ebenfalls mit einem Fünftel. Die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel und Lichtenau e.V. erwerben gleichzeitig Aktien der Agaplesion gAG.
Damit bleiben beide diakonische Einrichtungen, das Kurhessische Diakonissenhaus wie auch Lichtenau e.V., mit je 60 Prozent jeweils Mehrheitsgesellschafter ihrer Krankenhäuser. Die Beschäftigungsverhältnisse der Belegschaften beider Häuser bleiben von der Zusammenlegung unberührt.

Das DGK erreicht dank der neuen Partner eine Eigenkapitalstärkung, um die geplante medizinisch-innovative Fortentwicklung des Standortes und seinen Krankenhausneubau zügig umsetzen zu können. „Damit sind wir unserem Ziel, uns als zweitgrößter Anbieter medizinischer Leistungen in Nordhessen zu profilieren, ein großes Stück näher gekommen. Der Zusammenschluss stärkt die diakonische Handschrift der Kliniken“, erläutert Wolfgang Mursa, Geschäftsführer des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel.
Durch den Verbund wird es künftig zwischen den beiden Kliniken und den Agaplesion-Häusern einen Know-How-Transfer in den Bereichen Medizin, Pflege und Management geben. Hier werden gemeinsame Leitlinien und Behandlungsstandards erarbeitet und weiterentwickelt. Das soll die Versorgung der Patienten in allen Einrichtungen auf qualitativ hohem Niveau sichern.

Bereits im August hatte sich der Deutsche Gemeinschafts-Diakonie-Verband (DGD), der zuvor 40 Prozent am DGK hielt, zurückgezogen, um den Weg für die neue Gesellschafterstruktur freizumachen. Der DGD mit Sitz in Marburg unterhält bundesweit sieben eigene Krankenhäuser, auf die er künftig den Schwerpunkt legen will. Das ehemals zum DGD gehörende Burgfeld-Krankenhaus, das 2001 mit dem Kasseler Diakonissen-Krankenhaus zum Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel fusionierte, sieht der Marburger Träger „dort gut aufgehoben“.

Die Verwaltung und Servicebetriebe des DGK und Lichtenau e.V. sollen im Sinne der Ausschöpfung von Synergieeffekten zu einem gemeinsamen Service-Zentrum zusammengeführt werden.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeld-Krankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 12.000 stationäre und 9.000 ambulante Patienten pro Jahr versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden. Folgende Fachabteilungen gibt es im DGK: Zentrum für Klinische Geriatrie; Innere Medizin mit den Schwerpunkten Angiologie, Gastroenterologie und Kardiologie; Allgemein- und Gefäß-Chirurgie; Gynäkologie und Geburtshilfe; Radiologie; Urologie sowie Anästhesie mit Schmerz- bzw. Palliativmedizin. Das DGK hält außerdem ein interdisziplinäres Gefäßzentrum vor.

Die Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau ist eine der führenden Fachkliniken für Orthopädie, Traumatologie und Endoprothetik in Deutschland. Jährlich werden hier über 4.000 Patienten stationär und 6.500 Patienten ambulant versorgt. Die Klinik ist außerdem auf das Fachgebiet der Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert und betreibt ein Querschnittgelähmtenzentrum. Des Weiteren besteht eine Abteilung für Anästhesie. Eine weitere Gesellschaft ist das Nachsorgezentrum Lichtenau gGmbH, das den Patienten die ambulante, teilstationäre und stationäre Anschlussheilbehandlung anbietet.

Die Agaplesion gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde am 26. Juni 2002 gegründet. Sie bildet gemeinsam mit beteiligten diakonischen Unternehmen einen Verbund von 14 Krankenhäusern und 14 Altenpflegeeinrichtungen in ganz Deutschland. In dem Verbund sind zurzeit 6.900 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Die Organisation hat sich den Erhalt und die Stärkung von diakonischen und sozialen Einrichtungen in einer zunehmend angespannten Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zum Ziel gesetzt.

Mit der Integration in Agaplesion übernehmen die örtlichen Gesellschafter eine Mitverantwortung für den Verbund bei gleichzeitiger Erhaltung der Identität der einzelnen Einrichtungen zu ausschließlich gemeinnützigen Zwecken. Auch die beiden Krankenhäuser in Kassel und Hessisch Lichtenau bleiben selbständig und behalten - im Verbund mit Agaplesion – Namen, Identität und Belegschaft.

 

Nordhessisch für einen guten Zweck

Der Mundart-Künstler Karl Garff zieht am 25. September um 18.30 Uhr im Diakonissen-Mutterhaus, Goethestrasse 85, alle nordhessischen Sprach-Register.

Damit möchte er den Verein der Freunde und Förderer des Diakonie-Gesundheitszentrums unterstützen: Sein Kabarett „Bei Licht beguckt“ soll dazu beitragen, die weitere Ausgestaltung des Nachbarschafts-Krankenhauses zu ermöglichen, da staatliche Förderung nicht ausreicht. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten. Vieles muss aus eigenen Mittel finanziert werden: Beispiele sind medizinische Innovationen oder die Ausstattung von Aufenthaltsräumen.
Der weit über Kassel hinaus bekannte Künstler setzt sich bereits zum zweiten Mal auf diese Weise für Kassels einziges evangelisches Krankenhaus ein. Im Programm stellt Garff nach eigenen Worten „ wirklich kauzige Typen“ vor: Teils gehören sie nach Nordhessen und reden auch so, teils könnten sie überall in der Republik zu Hause sein. Ein bisschen verwandt sind sie mit jedem von uns. Aber im allzu grellen Scheinwerferlicht rücken sie meist nicht gleich heraus mit der Sprache. Das sanfte Licht der Kerze macht da schon redseliger und fördert Marotten, umwerfend komisch Absurdes, Kritisches, auch Nachdenkliches und eine Prise Nostalgie zutage. Am Piano begleitet Peter Diederichs das Programm einfühlsam und originell.

Der Verein der Freunde und Förderer wurde 2004 gegründet. Inzwischen engagieren sich mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehemalige Patientinnen und Patienten oder deren Angehörige und andere sozial eingestellte Bürger für die Idee, dem Krankenhaus über das normale Maß hinaus Gutes angedeihen zu lassen. Dazu gehört unter anderem die künstlerische Ausgestaltung des Neubaus, aber auch Anschaffungen wie Bilder für die Patientenzimmer, um den Aufenthalt für die anvertrauten Menschen und die Arbeit für die Mitarbeiterschaft noch schöner zu machen.
 

 

„Schöpfung“ ein Geschenk für den Krankenhaus-Neubau

Der Förderverein des DGK schenkt dem DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel ein Kunstwerk von Kazuo Katase

Der Verein der Freunde und Förderer wird am Donnerstag, den 18. September, dem DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel ein von dem japanischen Künstler Kazuo Katase für das Atrium des Neubaus geschaffenes Kunstwerk „Schöpfung“ 2006-08 schenken: Um 18 Uhr findet im Atrium des Neubaus, im Raum des Kunstwerkes, eine Feierstunde statt. Der Theologe Prof. Dr. Josef Meyer zu Schlochtern von der Theologischen Fakultät Paderborn wird in das Werk einführen. Der überdimensionale Löwenzahnsame aus Aluminium und Glas wurde bereits im Mai von Industriekletterern unter dem Glasdach im Atrium des Neubaus des evangelischen Krankenhauses installiert. Sponsoren, Fördervereinsmitglieder und Benefizveranstaltungen machten die Realisierung dieses Kunstwerkes möglich. Udo Cahn von Seelen, Vorsitzender des Fördervereins, sieht in der Schenkung ein Zeichen der Wertschätzung für Kassels einziges evangelisches Krankenhaus: „Es ist Dank für die hier geleistete Arbeit und gleichzeitig ein Zeichen, dass das Leben – im Werden und Vergehen – hier einen besonderen Stellenwert hat.“

Der Verein der Freunde und Förderer wurde 2004 gegründet. Inzwischen engagieren sich mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehemalige Patientinnen und Patienten oder deren Angehörige und andere sozial eingestellte Bürger für die Idee, dem Krankenhaus über das normale Maß hinaus Gutes angedeihen zu lassen. Dazu gehört unter anderem die künstlerische Ausgestaltung des Neubaus, die mit öffentlichen Mitteln nicht gefördert wird.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeld-Krankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 12.000 stationäre Patienten pro Jahr versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein ganz neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden. Zurzeit entsteht am Kirchweg ein neuer Bauabschnitt, der Ende 2009 fertig gestellt werden soll und in dem u. a. die neue Intensivstation und die neue Liegendeinfahrt untergebracht sein werden.

Hintergrund:
Das raumbezogene Werk „Schöpfung“ 2006-08 besteht aus mit Farbe beschichtetem Aluminium, Edelstahl und einem Glasbild, welches die Abbildung der Erde vom Blick des Mondes aus zeigt. Der Schirm des Schirmfliegers hat einen Durchmesser von 5,50 Metern. Die Gesamthöhe der Skulptur beträgt 8,30 Meter. In mehreren Arbeitsschritten wurden mit den ausführenden Firmen die Voraussetzungen für die 1:1 - Umsetzung der „Schöpfung“ entwickelt und geschaffen. Seit Ende November 2007 liefen die Vorbereitungsarbeiten bei den Fachfirmen: In einem ersten Schritt war eine Prüfung der statischen Voraussetzungen nötig. Konstruktionspläne mit verschiedenen Modellen und Optionen mussten erstellt, Glas-, Metall- und Farbmuster angefertigt werden. In mehreren Arbeitsschritten wurden dann die Voraussetzungen geschaffen, dass mit der Realisierung begonnen werden konnte. Seit Ende Mai entfaltet sich die „Schöpfung“ im Atrium des DGK für Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Katase hat sein raumbezogenes Kunstwerk eigens für das Licht durchflutete Atrium im Neubau des Diakonie-Gesundheitszentrums kreiert. Der Schirmflieger des Löwenzahns gab ihm die Inspiration zu dieser Arbeit. Mit seinem Werk greift Kazuo Katase die existenziellen Fragen nach Sein und Zeit auf. Er wurde 1947 in Shizuoka, Japan, geboren. Er lebt und arbeitet seit 1976 in Kassel. Mit seinem künstlerischen Werk ist er international vertreten; 1992 war er Teilnehmer der Welt-Kunstausstellung documenta 9.
Kazuo Katase über sein Werk:

Ich wollte eine Skulptur entwerfen, die Leichtigkeit und Schwerelosigkeit ausdrückt. Die gestaltete Form sollte sich in den Raum ausdehnen, sein Licht einfangen und reflektieren. Ich wollte ein Stück Natur transformieren.

Plötzlich tauchte im Gegenlicht – vor meinen Augen - das Bild eines fliegenden Samenkorns, ein Schirmflieger des Löwenzahns, auf. Der kleine Schirmflieger mit seinem Samenkorn schwebte im Sonnenlicht, vom Winde leicht bewegt. Was schwebte da vorbei? Der Mikrokosmos im Makrokosmos oder umgekehrt? Ich sah die Erdkugel als ein Samenkorn vom Blick des Mondes aus. Ich sah in das dunkle, sich ins Unendliche ausdehnende Universum und ich erinnerte mich an ein Zitat von Emil Nolde aus dem Jahr 1941. „Aus dem Nichts alles herauszuholen, was nicht darinnen war, ein wunderbares Glück göttlicher Schöpfungskraft.“
 

 

„Professionelle Pflege ist keine Medizin light“

CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in Kassel feiert 100 Jahre Krankenpflegeschule

Bundesweit einmaliges Konstrukt: Krankenpflegeschulen aus drei Wohlfahrtsverbänden - Diakonie, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz - sind gemeinsam Mitglieder des Diakonischen Werkes


Die einzige Krankenpflegeschule Deutschlands, die von Diakonie, Caritas und dem Deutschen Roten Kreuz gemeinsam geführt wird, das Christliche Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe, feiert am 17. September in Kassel sein 100-jähriges Bestehen. Das CBG nimmt dies als Gelegenheit, sich für den stark wandelnden Pflegemarkt neu zu positionieren: „Pflege ist keine Medizin, und auch keine Medizin light. Sie erfordert Sozial-, Personal- und Fachkompetenz – zur Pflege und Begleitung über die gesamte Lebenspanne der Patienten hinweg“, betont Schulleiterin Ursula Schneider. Insgesamt erhalten dort 210 junge Frauen und Männer eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege. Gesellschafter des CBG sind das Marienkrankenhaus Kassel, das Rotes Kreuz-Krankenhaus Kassel und das Diakonie Gesundheitszentrum Kassel mit den Standorten Diakonissen-Krankenhaus und Burgfeld-Krankenhaus.

Hatten die Schülerinnen früher noch stetigeren Kontakt zu den Patienten im Krankenhaus, so seien die Rahmenbedingungen für die Ausbildung heute weitest gehend festgezurrt: „Die Politik widerspricht sich hier: Die jungen Leute werden nach EU-Richtlinien ausgebildet, im Krankenhaus werden sie aber nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten eingesetzt“, erklärt Schneider, die seit 18 Jahren die Leitung der Schule inne hat. Trotzdem ermutigt sie junge Leute, diesen Beruf zu ergreifen. Schließlich sei das ein eigenständiger Beruf, dessen Zielsetzung es ist, Menschen in der gesamten Lebensspanne zu begleiten, zu pflegen, zu beraten und zu fördern, ihren Alltag selbständig zu bewältigen. „Die Institutionen müssen mehr Raum schaffen, dass wir unseren Beruf auch ausfüllen und leben können.“ Die Pflegeberufe werden in Zukunft in den Bereichen der Fach- und Hochschulen angesiedelt sein.


Zum Festakt wird als Hauptrednerin Gertrud Stöcker erwartet, die über „Der Pflegeberuf im Wandel“ referiert. Stöcker ist Vorsitzende des Deutschen Bildungsrates für Pflegeberufe DBR und Mitglied im Bundesvorstand des DBfK Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. Ihre Aufgabe ist die Lobbyarbeit für die Pflege; dabei ist sie anerkannte Expertin für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Helga Bußmeyer-Lacey vom Hessischen Sozialministerium, Kassels Bürgermeister Thomas-Erik Junge sowie Ulrike Sehring vom Referat für Krankenhauswesen des Diakonisches Werks überbringen die Grußworte des Landes Hessen, der Stadt Kassel und des Evangelischen Wohlfahrtsverbandes. Das CBG hat ehemalige Schülerinnen und Schüler, Dozenten und Mitarbeiter aus den Gesellschafterhäusern eingeladen und erwartet rund 250 Gäste.

Das CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe hat seinen Sitz im Haus „Bethesda“, das zum Kurhessischen Diakonissenhauses gehört. Die Aus- und Weiterbildung am CBG hat 210 Ausbildungsplätze zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger, 25 staatlich anerkannte Weiterbildungsplätze zur Stations- und Gruppenleitung im Pflegedienst sowie sowie 25 staatlich anerkannte Weiterbildungsplätze zur Praxisanleitung für Pflegeberufe und Entbindungspflege. Die Ausbildungsplätze verteilen sich mit je 60 auf das Marien-Krankhaus Kassel und das Rotes-Kreuz-Krankenhaus; 90 Ausbildungsplätze hat das Diakonie-Gesundheitszentrum.

Die CBG ging 2001 aus den Krankenpflegeschulen der oben erwähnten Schulträger und des Ausbildungszweiges am Burgfeld-Krankhauses hervor, das im selben Jahr mit dem Diakonissen-Krankenhaus zum DGK-Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel fusionierte. 2007 gründete sich ein Förderverein am CBG, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Bildungsarbeit dort mit zusätzlichen Lehr- und Lernmitteln, Projekten und Aktivitäten zu fördern.
 

 
 

Neue Schüler sorgen für frisches Blut – nicht nur an der CBG

Am ersten September begann ihre Ausbildung zum „Gesundheits- und Krankenpfleger/-in am CBG (Christliches Bildungsinstitut für Gesundheits-berufe) in der Herkulesstraße 36 – und schon schreiten die jungen Leute helfend zur Tat: Und zwar als Blutspender. Beim Blutspende-Termin des Deutschen Roten Kreuzes am 8. September trafen sie sich mit Klassenleiterin Dorothea Krömmelbein-Herzog vor der Cafeteria im Foyer des Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel, um dafür zu sorgen, dass es mehr Blutkonserven gibt. Das DGK rief bereits zum vierten Mal zum großen Blutspende-Termin gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz auf. Neben den Mitarbeitern waren auch Nachbarn, Freunde und Besucher eingeladen mitzumachen. Im Jahr 2007 sind allein im DGK 2249 Blutkonserven transfundiert worden. Sabine Kupniewitsch, Isabell Heer, Ewa Kruszynska (bereits im zweiten Lehrjahr) „stehen“ mit der Klassenleiterin Dorothea Krömmelbein-Herzog (v.l.n.r.) der Mitschülerin Susanne Weymann „bei“, die gerade von Michael Golla vom Blutspendedienst des Deutschen Rotes Kreuzes Hessen betreut wird. Sie war eine von insgesamt 66 Spendern an diesem Tag. Foto: DGK/nh

 
 

Wir sehen Rot, und wir wollen nicht schwarz sehen

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel bekennt während der landesweiten Aktionswoche zur Rettung der Krankenhäuser Farbe

Das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel beteiligt sich an einer landesweiten Aktionswoche „Gute Kliniken für Hessen“ der hessischen Krankenhäuser. „Denn auch wir sehen bei der Krankenhaus-Finanzierung Rot“, sagt Karl Leonhäuser, Geschäftsführer des Diakonie-Gesundheitszentrums, „und wir möchten es nicht so weit kommen lassen, dass wir schwarz sehen müssen.“ Die Aktionswoche vom 5. bis 12. September 2008 ist Teil der Kampagne „Qualität statt Spardiät – gute Kliniken für Hessen“ und richtet sich an die Politiker in Berlin und Wiesbaden. Sie werden aufgefordert, die Krankenhäuser in Deutschland finanziell besser auszustatten. Bundesweit beläuft sich die Finanzierungslücke der Krankenhäuser in den Jahren 2008 / 2009 nach Berechnungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft auf 6,7 Mrd. Euro, hiervon entfallen auf Hessen rd. 450 Mio. Euro. Träger der Aktionswoche ist ein Aktionsbündnis aus zehn Verbänden und Organisationen unter Führung der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG), dem Dachverband der Krankenhäuser in Hessen.

„Wir wollen auch in Zukunft eine gute medizinische Versorgung für unsere Patienten sicherstellen: Dazu brauchen die hessischen Krankenhäuser dringend eine finanzielle Entlastung – denn die erheblich gestiegenen Personal- und Sachkosten belasten uns stark“, begründet Pflegedirektorin Cornelia Reissner die Protestaktion. „Hält die Bundesregierung weiter an ihrem Sparkurs fest, haben Ärzte und Pflegekräfte noch weniger Zeit für ihre Patienten. Wenn Arbeitsplätze abgebaut werden müssen, kann die Qualität der Krankenhausversorgung nicht gehalten werden: Dann kann es zu Einschränkungen und Wartezeiten beim Zugang zu den medizinischen Leistungen kommen“, prognostiziert sie.

Höhepunkt der Aktionswoche sind eine Betten-Staffette und eine „Denkpause für gute Krankenhäuser“, ein zeitgleicher, kurzer „Behandlungsstopp“ der hessischen Krankenhäuser. Das Diakonie-Gesundheitszentrum wird mit Kolleginnen und Kollegen anderer Kasseler Krankenhäuser im Rahmen der Bettenstaffette am Mittwoch, den 10. September im wahrsten Sonne des Wortes am „Patienten-Bett“ mit Passanten, Bürgern und Interessierten ins Gespräch kommen und Flagge zeigen zu seiner Haltung. Ärzte, Pfleger und Mitglieder der Krankenhausleitung werden über die Situation der Krankenhäuser am Kasseler Königsplatz diskutieren. Die Notfallversorgung am DGK ist während dieser Zeit selbstverständlich gewährleistet.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen; erste Krankenschwestern waren Diakonissen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeld-Krankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 12.000 stationäre
Patienten versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein ganz neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden.


Unsere Position:

Bereits seit Jahren stehen für die medizinischen und pflegerischen Kosten der Kliniken keine ausreichenden Finanzmittel zur Verfügung. Die engen gesetzlichen Vorgaben für die Finanzierung der Krankenhäuser mit Zuwachsraten unter einem Prozent in den vergangenen Jahren und die Kürzungspolitik der Bundesregierung auf der einen sowie die massiv steigenden Kosten – insbesondere im Personalbereich und für Energie - auf der anderen Seite treiben die Krankenhäuser wirtschaftlich immer mehr in die Enge. Die Patienten müssen sich jedoch darauf verlassen können, dass sie eine individuell notwendige, hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung erhalten. Hierfür tragen Bund und Länder im Rahmen ihres Gesetzgebungsrechts eine große und entscheidende Mitverantwortung.

Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Qualität statt Spardiät – gute Kliniken für Hessen“ fordert deshalb auch das DGK:

• eine volle Gegenfinanzierung der Tariflohnsteigerungen,
• einen Ausgleich für steigende Energie- und Sachkosten,
• Aufhebung des Sanierungsbeitrages rückwirkend zum 1. Januar 2008
• die Finanzierung medizinischer Innovationen,
• mehr Geld für Ausbildung und Nachwuchssicherung
• sowie ein Ende der Budgetbegrenzung für die Krankenhäuser.

 

Abstrakte Kunst für konkrete Klinik-Wände

Die Kasseler Künstlerin Carmela Di Giacomo zeigt ab 5. September im DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel ihre Werke
Die aus Apulien stammende Kasseler Künstlerin Carmela Di Giacomo nutzt bei ihrer neuesten Schau das Diakonie-Gesundheitszentrum als „Hintergrund“. Es ist die vierte Ausstellung, die das neue Foyer des Diakonissen-Krankenhauses zum Kunst- und Kulturraum macht. „Wir wollen nicht nur der Kunst hier weiterhin Raum geben, sondern auch Ort sein, an dem man das Bemühen um Heilung spüren kann. Die Kunst an unseren Wänden ist ein Aufatmen für Auge und Seele“, sagt Karl Leonhäuser, der als Geschäftsführer im Namen des DGK zur Vernissage einlädt. Die Bilder sollen mindestens bis Ende November in der Herkulesstraße 34 zwischen 10.00 Uhr und 18.00 Uhr zu sehen sein.

Die in der Nähe des Nachbarschaftskrankenhauses wirkende Kasselerin schafft großformatige Bilder in Acryl. Sie verwendet aber auch Mischtechniken mit Stiften, Kreiden, Kohle und Röteln. Dabei bevorzugt sie Bildträger aus Holz, die sie mit Pinsel, Wisch- und Spachteltechnik gestaltet.

„Bei mir stehen die Farbigkeit der Bilder und die freie, unabhängige Linie im Vordergrund. Ich verspüre dann den Impuls, die Farbkompositionen durch abstrakte Liniengebung umzudeuten und zu ergänzen. Dies schafft Spannung und eine eigenwillige, individuelle Ausdrucksweise“, erklärt Di Giacomo ihre Kunst.
 

„Aus dem Leben eines Taugenichts“

Stefan Hunstein liest zugunsten des Krankenhaus-Neubaus

Am Mittwoch, den 20.August 2008, 19.00 Uhr
im Diakonissenhaus Kassel
Goethestraße 85

Wir freuen uns, wenn Sie da sein können!
 

 

Hohe Qualität für Patienten trotz Großbaustelle

DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel erwirbt erneut das Qualitätssiegel

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel erwirbt zum zweiten Mal das bundesweite Qualitätssiegel „KTQ-Zertifikat“: Dem einzigen evangelischen Krankenhaus in Kassel wird damit erneut besonders hohe Qualität bescheinigt. „Wir haben es wieder schwarz auf weiß: Super Qualität trotz Baustelle!“ zeigt sich Geschäftsführer Wolfgang Mursa zufrieden über die Anerkennung. Man habe das sehr gute Leistungs-Niveau von 2004 halten beziehungsweise in vielen Aspekten steigern können, obwohl die Anforderungen des Zertifizierungsverfahrens „KTQ“ erheblich gestiegen seien. Der parallel laufende Neu- und Erweiterungsbau des Krankenhauses habe die Qualität der Arbeit nicht beeinträchtigt. Das DGK konnte im Gegenteil punkten bei Themen wie etwa Patientensicherheit. Am 7. August übergibt der Landespfarrer für Diakonie Dr. Eberhard Schwarz das Gütezeichen an Mursa, der es im Namen der gesamten Belegschaft im Krankenhaus-Neubau in Empfang nehmen wird.

Besondere Beachtung erfuhr die Tatsache, dass die Mitarbeiter im immer härter werdenden Gesundheitsmarkt den Patienten menschlich gegenüber bleiben. Dies belegten die guten Noten für den Umgang mit den Patienten und Angehörigen während deren gesamten Aufenthaltszeit in der Klinik – bis hin zum würdigen Abschiednehmen im Todesfall. Hierzu gehört auch, dass das christliche Haus seelsorgerliche Begleitung durch angestellte Seelsorger und Diakoninnen anbietet.
Besonders stolz sei man auf die Patientensicherheit, die als vorbildlich eingestuft worden ist: Das Haus sei zum Beispiel gut vorbereitet auf ältere Patienten oder solche, die sturzgefährdet sind. Aber auch junge Mütter können sich sicher sein, dass ihr Kind auf der Neugeborenen-Station nicht entführt werden kann. Verwechslungen von Patienten werden mittels verschiedener Maßnahmen wie Patientenarmbändchen verhindert.

Im medizinischen Bereich hat auch die Organisation der OPs gut abgeschnitten: Gelobt wurde die gute OP-Koordination, etwa dass angesetzte Operationen nicht abgesagt oder verschoben werden. Gewürdigt wurde auch ein besonderes Schmerztherapie-Konzept, das dafür sorgt, dass die Patienten schmerzfrei sind.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen; erste Krankenschwestern waren Diakonissen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeld-Krankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 12.000 stationäre Patienten versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein ganz neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden.
 

Nagelprobe für Krankenhauseinsatzplan bestanden

Chemische Reaktion löste Katastrophenalarm in Kasseler Krankenhäusern aus - DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gut vorbereitet

Im DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel werden zur Zeit sechs Menschen behandelt, die sich möglicherweise beim Einatmen ätzender Dämpfe verletzt haben könnten. Nach einem Zwischenfall in einem Betrieb in Bergshausen nahm das Diakonie-Gesundheitszentrum am Standort Burgfeld-Krankenhaus vier Personen auf, am Standort Diakonissen-Krankenhaus zwei Personen. Bei der Aufnahme habe alles reibungslos geklappt, stellt Pflegedirektorin Cornelia Reissner fest. Der für Kliniken erforderliche Krankenhauseinsatzplan war erst wenige Wochen zuvor aufwändig aktualisiert worden. Als eine der ersten Kasseler Kliniken konnte das DGK so unter Beweis stellen, dass die gute Vorbereitung auf alle Eventualitäten „das Glück im Unglück“ war. Insgesamt waren 25 Mitarbeiter der Firma auf Kassler Kliniken verteilt worden. „Wir hoffen, alle noch im Laufe des Tages entlassen zu können“, sagt der Ärztliche Direktor Dr. Heinz-Jürgen Harhoff.

Das Katastrophenmanagement ist eine der Stärken des Krankenhauses. Es ist Teil der guten Qualität des Krankenhauses – und wird auch geübt: nachdem das Nachbarschaftskrankenhaus im vergangenen Mai in die neuen Räume an der Herkulesstrasse umgezogen war, probte man in einer groß angelegten Übung den Ernstfall. Zu einem solchen Ernstfall gehört auch, zum Beispiel nach Unglücken oder bei großen Krankheitswellen mit den Patienten umgehen zu können.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen; erste Krankenschwestern waren Diakonissen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeld-Krankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 12.000 stationäre
Patienten versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein ganz neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden.

 
Ohne Schmerzen ins Finale

Im DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel sorgen spezielle ausgebildete Schwestern dafür, dass die Patienten möglichst schmerzfrei sind – und das nicht nur während des EM-Finales Deutschland gegen Spanien….

Eva-Maria Naumann kennt ihre Pappenheimer ganz genau: Oft hat die Fachkrankenschwester für Anästhesie die Patienten schon während der Einleitung der Narkose kennengelernt. Sie ist an ihrer Seite, wenn sie aufwachen. Und wenn der Fuß schmerzt, der doch längst abgenommen worden ist, steht sie hilfreich zu Seite. So wie bei Konrad Metz. Da überschreitet sie schon mal ihren eigentlichen „Zuständigkeitsbereich“ – wenn sie dafür sorgt, dass der 87-Jährige in seinem Zimmer auf der Station HE des Diakonissenkrankenhauses in Kassel alle Tore sehen kann und ihm eigens einen Stuhl dafür besorgt.

Die Schwester als Libero
Nicht umsonst sind die Patienten voll des Lobes über das neue Schmerzkonzept von Kassels einzigem evangelischen Krankenhaus. Vor nicht ganz einem halben Jahr eingeführt, sieht es Folgendes vor: Mit ihrer Kollegin Monica Esteves-Ros arbeitet die 43-Jährige als so genannte „Pain Nurse“. Damit ist sie speziell ausgebildet, Patienten die Schmerzen und etwa Beeinträchtigungen nach der OP zu erleichtern. Dazu pendeln die beiden zwischen den Medizinern, dem Pflegepersonal und den Patienten: „Wir sind Mittler und Berater. Gelungene Schmerztherapie endet nicht nach der Narkose, sondern bleibt auf den Stationen Thema.“ Seit Februar arbeiten alle chirurgischen Stationen im DGK auf diese Weise.

Schmerztherapie als Heimspiel
Deshalb ist vorgesehen, dass das Schmerz-Team auch die morgendliche Visite und die Mittagsvisite begleitet. Neu ist ebenfalls, dass Patienten in Ruhe und in Bewegung bei jedem Schichtwechsel gefragt werden, wie sie ihre Schmerzen auf einer Skala von 0 bis 10 beurteilen und demnach Hilfe angeboten bekommen. Im Herbst soll eine dazu durchgeführte Patienten-Umfrage auf dem Schmerzkongress in Berlin vorgestellt werden. Mit dem erstaunlichen Ergebnis: Wie zufrieden letztlich die Patienten sind, hängt wesentlich davon ab, wie positiv sie die Arbeit der Schmerz-Experten wahrgenommen haben.

Gewinner gibt´s auf jeder Seite
Konrad Metz konnte sich davon überzeugen: Ihm hat man den linken Unterschenkel vor wenigen Tagen amputieren müssen; trotzdem blitzen seine Augen unternehmungslustig. Und wer kann letztendlich sagen, ob das an König Fußball liegt, auf den er sich nun richtig konzentrieren kann; oder an seiner Anästhesistin Dr. Ina Grohmann, die mit viel Herz dem Kasseler von Zimmer 38 das Leben leichter – und das Gucken möglich - gemacht hat. Oder an den Medikamenten, die mit viel Erfahrung und Sachverstand verabreicht wurden. Unser Tipp: Wahrscheinlich spielt hier alles gelungen zusammen. -Susanne Bullien-

BU: Fachkrankenschwester für Anästhesie Eva Maria Naumann, Fachärztin für Anästhesie Dr. Ina Grohmann sowie Stationsleiterin Patricia Ternes (v.l.n.r.) umrahmen „ihren“ Fan Konrad Metz.

 
 

Krankenhaus-Umzug ohne Möbelrücken

DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel bekommt neue Adresse zugeteilt – Herkulesstraße 34 erstmalig in Kassel

Gut ein Jahr, nachdem das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel die Räume im Krankenhaus-Neubau bezogen hat, zieht die Klinik schon wieder um: Wie das Amt für Vermessung und Geoinformation jetzt dem einzigen evangelischen Krankenhaus in Kassel mitteilte, darf das Diakonie-Gesundheitszentrum künftig die Adresse Herkulesstraße 34 führen. Ebenfalls neue Hausnummern erhalten in diesem Zusammenhang die Krankenpflegeschule CBG – die Herkulesstraße 36 – sowie das Alten- und Pflegeheim Haus Salem die Herkulesstraße 38. Die in Kassel alteingeführte Adresse Goethestrasse 85, wo das Kurhessische Diakonissenhaus und damit der Ursprung des Diakonissen-Krankenhauses zu finden ist, bleibt davon unberührt.

„Wir rechnen am Anfang etwas mit Tohuwabohu“, sagt der technische Leiter Lothar Günther, „aber wir können uns auch sicher dabei auf das Engagement unserer Mitarbeiter verlassen – schließlich muss keiner Kisten schleppen wie beim Einzug im vergangenen Jahr.“ Dennoch wird es noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis vom ambulanten Patienten bis zum zuweisenden Arzt sich alle an die neue Adresse gewöhnt haben. Hintergrund der neuen Anschriften ist unter anderem, dass dadurch bei eventuellen Rettungseinsatzen von Polizei oder Feuerwehr das schnelle Auffinden gewährleistet werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch der Katastropheneinsatzeinsatzplan aktualisiert werden.

Die neuen Adressen waren laut Auskunft der zuständigen Sachbearbeiterin im Kasseler Rathaus Anja Gieseler auch zuvor noch nie vergeben. Für die CBG ist die neue Hausnummer gleichsam ein frühes Geburtstagsgeschenk: Das Christliche Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Das Diakonissen-Krankenhaus feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen; erste Krankenschwestern waren Diakonissen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeld-Krankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 12.000 stationäre Patienten versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein ganz neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden.

 
 

Eine „Schöpfung“ für Patienten und Personal

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel greift mit einem Kunstwerk den Gedanken des Geschenks der Schöpfung auf

Ein Samenkorn – noch das des als Unkraut verrufenen Löwenzahns dazu – ist seit Ende Mai im Atrium des einzigen evangelischen Kasseler Krankenhauses beheimatet. Während der Sommerwind draußen den weißen Schirmflieger-Schnee der Pusteblumen fliegen lässt, schwebt der überdimensionale „große Bruder“ haushoch unter dem Glasdach im Neubau des Nachbarschaftskrankenhauses. Geschaffen hat diese Raum bezogene Installation der Künstlers Kazuo Katase: „Ich wollte eine Skulptur entwerfen, die Leichtigkeit und Schwerelosigkeit ausdrückt. Ich wollte ein Stück Natur transformieren.“

Katase ließ sich bei der „Schöpfung 2006/08“, so der Name des überdimensionalen Löwenzahnsamens, vom Schirmflieger dieses Sommerboten inspirieren. Wie ihn ein eben solcher auf die Idee brachte, wie die Natur ins Gesundheitszentrum zu holen sei, erzählt Katase: „Plötzlich tauchte im Gegenlicht – vor meinen Augen - das Bild eines fliegenden Samenkorns, ein Schirmflieger des Löwenzahns, auf. Schwebte da der Mikrokosmos im Makrokosmos vorbei oder umgekehrt? Ich sah die Erdkugel als ein Samenkorn vom Blick des Mondes aus.“ Es erinnerte ihn an ein Zitat von Emil Nolde aus dem Jahr 1941: „Aus dem Nichts alles herauszuholen, was nicht darinnen war, ein wunderbares Glück göttlicher Schöpfungskraft.“

Durch Sponsoren, Fördervereinsmitglieder und Benefizveranstaltungen konnte der Auftrag für die Entwicklung und Herstellung der Skulptur-Installation im Herbst vergangenen Jahres erteilt werden. Nun lädt es Patienten, Besucher und Mitarbeiter unter anderem dazu ein, sich der Schöpfung zu erinnern, die im Mittelpunkt des Hauses steht: des Menschen. Susanne Bullien

 

Das Gute in die Welt tragen: 25 Jahre Dienst in der Diakonie

Der Festgottesdienst anlässlich des 144. Geburtstages des Kurhessischen Diakonissenhauses bildete am 15. Juni den feierlichen Rahmen für eine Ehrung der besonderen Art: Dr. Eberhard Schwarz, Landespfarrer für Diakonie, würdigte acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung wie auch des Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel mit dem Goldenen Kronenkreuz. Mit der kleinen goldenen Nadel setzt das Diakonische Werk ein Zeichen für 25 Jahre Dienst am Nächsten. Und der Chef des Diakonischen Werks in Kurhessen Waldeck lud die Geehrten ein, ebensolches zu tun: „Tragen Sie es offensiv – und wenn Sie angesprochen werden, erzählen Sie, wo und für wen Sie Ihren Dienst tun.“

Für die Festpredigt hatte man Pfarrer Helmut Heiser gewinnen können, Vorsteher des Diakonissen-Mutterhauses Hebron in Marburg. Er ist dem Haus nicht nur in Aufsichtsgremien verbunden, sondern das nachbarliche Mutterhaus ist über den Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband mit dem Burgfeld-Krankenhaus. „Im DGK Diakonie-Gesundheitszentrum haben wir sogar fusioniert, das ist mehr als konsistieren!“, lautet dann auch Heisers Bonmot in Rückblick auf den Zusammengang von Diakonissen-Krankenhaus und Burgfeld-Krankenhaus 2001 von der Kanzel.
Festprediger Heiser hatte den Appell „Gutes für alle“ mitgebracht: „Das ist, was wir brauchen – Gutes für alle. Nicht nur Gutes für Gute; sondern auch für die, die nicht gut sind zu uns, zu anderen.“ Er verwies dabei auf einen einfachen biblischen Grundsatz dessen, was gut ist: Gottes Wort halten, und Liebe üben und demütig sein vor Gott. Dies predigte er vor allem mit Blick auf die Kronenkreuzträger.

Denn sie trügen das Gute in die Welt. Doch räumte er ein, dass an sich die Situation zwischen Mensch und Mensch immer verfahren sei. Warum sollte man auch nicht streiten – Krieg sei schließlich der Ausdruck, dass „wir den Menschen in seiner Unmöglichkeit erkannt haben und ihn loswerden wollen“. In Jesus Christus ist dieser Krieg überwunden. Er schloss diesen Gedankengang hoffnungsvoll: „Er ist unser Friede.“ Susanne Bullien
Stolz und dankbar für diesen Tag: Die ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gabriele Siebert (Cafeteria Diakonissen-Krankenhaus), Godje Wilhelmi (Wachstation-Intermediate Care), Susanne Becker (Intensivstation), Ralf Grede (Hol- und Bringedienst), Ingrid Weber (Funktionsdiagnostik), Dr. Klaus Wever (Apotheke), Petra Heißner (Mutter/Vater-Kind-Gruppe), Irmtraud Lenski (Labor) von links nach rechts, eingerahmt vom Vorsteher des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel Pfarrer Karl Leonhäuser (ganz links) und dem Landespfarrer für Diakonie Dr. Eberhard Schwarz (hinten ganz rechts). Foto: Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel/nh
 

Diakonissen laden zur Straßenparty

Acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen das „Goldene Kronenkreuz“ für 25 Dienst in der Diakonie verliehen

Die Einrichtungen des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel und das Diakonissen-Krankenhaus laden mit „offenen Türen“ zu Information und gemeinsamem Feiern ein: Die Stiftung feiert ihr 144. Jahresfest vom 14. – 15. Juni 2008. Diese traditionelle Geburtstagsparty für eine der größten evangelischen Einrichtungen in Nordhessen ist seit vier Generationen eine feste Größe für Nachbarn, Freunde, Förderer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen in Kassels Vorderem Westen. „Dort sind Begegnung und Kennenlernen möglich – und natürlich gemeinsames Feiern“, erklärt Pfarrer Karl Leonhäuser, Vorsteher des Kurhessischen Diakonissenhauses.

Das Fest beginnt am Samstag, dem 14. Juni, um 13.00 Uhr mit einem Straßenfest in der Goethestraße, vor dem Diakonissen-Mutterhaus und vor dem Alten- und Pflegeheim Haus Salem. Für Stimmung sorgen Musik und Tanz, die Kinder können ein Extra-Programm erwarten. Ein Flohmarkt und Bücherverkauf laden zum Stöbern ein; das Café Salem sorgt für Kaffe und Kuchen zur rechten Zeit. Interessierte können sich bei Rundgängen und an Infoständen über die Arbeit der Stiftung und des DGK Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel informieren. Um 17.30 Uhr wird ein Feierabendmahl auf der Goethestraße das Straßenfest abschließen.

Am Sonntag, dem 15. Juni, um 10.30 Uhr wird Landespfarrer für Diakonie Dr. Eberhard Schwarz während eines Festgottesdienst in der Mutterhauskirche die Goldenen Kronenkreuze der Diakonie an acht langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel und des DGK verleihen. Gewürdigt werden: Susanne Becker, Ralf Grede, Petra Heißner, Irmtraud Lenski, Gabriele Siebert, Ingrid Weber, Dr. Klaus Wever und Godje Wilhelmi.
Die Festpredigt hält Pfarrer Helmut Heiser, Vorsteher des Diakonissenhauses Hebron, Marburg. Um 12.00 Uhr gibt es ein Mittagessen im Diakonissen-Mutterhaus mit anschließender Festversammlung. Gegen 14.30 Uhr endet das 144.Jahresfest in der Mutterhauskirche.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören neben dem DGK ein Kinder- und Jugendheim mit 12 Gruppen sowie zwei
Tageseinrichtungen für Kinder. Zum Bereich Altenhilfe gehören die Häuser Salem - ein Alten- und Pflegeheim mit 76 Plätzen - und das Marie-Behre-Altenhilfezentrum mit 56 Plätzen. 40 weitere betagte Menschen leben im Betreuten Wohnen. Die christliche Tradition begründet der dritte Arbeitsbereich: Das Diakonissen-Mutterhaus mit seiner Kirche als Ort für Tagungen, Gäste und Gottesdienste ist Zentrum für geistliches Leben. Die Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 144-jähriges Bestehen.

 

Krankenhaus-Neubau wächst in die Höhe

Am 31. Mai wird ein Kran auf der DGK-Baustelle installiert –
Kirchweg für einen Tag gesperrt


Ein 36 Meter hoher Baukran markiert ab dem 31. Mai den Beginn der Rohbauarbeiten für den nächsten Bauabschnitt des DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel. LKW werden die Kranbauteile anliefern. „Anwohner werden daher mit mehr Baustellenverkehr als üblich rechnen müssen. Da der 39 Meter lange Ausleger vor der Baustelle montiert werden wird, ist am 31. Mai in der Zeit von 6.00 Uhr morgens bis 19.00 Uhr der Kirchweg zwischen Goethestraße und Herkulesstraße für den Verkehr gesperrt. Dies gilt auch für den ruhenden Verkehr“, informiert der Koordinator für den DGK-Neubau, Hans-Jürgen Hartmann.

Die Gründungsarbeiten für den neuen Bauabschnitt sind abgeschlossen. Der Baugrund war in den vergangenen Wochen erfolgreich verfestigt und für die Bodenplatte vorbereitet worden. Der Kran wird nach der Fertigstellung der Bodenplatte für das Errichten der Wände und Decken erforderlich sein. Er wird während der gesamten Fertigstellung der Rohbauarbeiten auf der Baustelle verbleiben. An der Spitze des Auslegers können Gewichte von bis zu 1,9 Tonnen, in der Nähe des Mastes von bis zu 5 Tonnen bewegt werden. Für die Zeit des Aufbaus des Baustellengerätes wird zusätzlich ein mobiler Kran nötig sein. Die Hauptrohbauarbeiten sollen bis Dezember 2008 abgeschlossen sein, so dass mit den Ausbauarbeiten im November begonnen werden kann.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen; erste Krankenschwestern waren Diakonissen. Inzwischen gibt das DGK, zu dem auch das Burgfeldkrankenhaus gehört, rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 12.000 stationäre Patienten versorgen. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein ganz neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus, in dem seit 2007 Patienten behandelt und gepflegt werden.
 

 

„Schöpfung“ im Krankenhaus-Neubau

Im Atrium des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel wird sich bald das Kunstwerk „Schöpfung 2006/08“ von Kazuo Katase entfalten

Ein überdimensionaler Löwenzahnsame aus Aluminium und Glas wird in wenigen Wochen unter dem Glasdach des Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel schweben. Heute und morgen installieren Industrie-Kletterer die von dem japanischen Künstler Kazuo Katase geschaffene und „Schöpfung 2006/08“ genannte Arbeit im Atrium des Neubaus des evangelischen Krankenhauses. Ermöglicht hat das neue Klinik-Kunstwerk der Verein der Freunde und Förderer des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel. Durch Sponsoren, Fördervereinsmitglieder und Benefizveranstaltungen konnte der Auftrag für die Entwicklung und Herstellung der Skulptur-Installation im Herbst vergangenen Jahres erteilt werden.

Das raumbezogene Werk besteht aus mit Farbe beschichtetem Aluminium, Edelstahl und einem Glasbild, welches die Abbildung der Erde vom Blick des Mondes aus zeigt. Der Schirm des Schirmfliegers hat einen Durchmesser von 5, 50 Metern. Die Gesamthöhe der Skulptur beträgt 8, 30 Meter. In mehreren Arbeitsschritten wurden mit den ausführenden Firmen die Voraussetzungen für die 1:1 - Umsetzung der „Schöpfung“ entwickelt und geschaffen. Die Skulptur soll unterhalb der Glasdachkonstruktion an deren Stahlträgern von Industriekletterern montiert und befestigt werden.

Seit Ende November 2007 laufen die Vorbereitungsarbeiten bei den Fachfirmen: In einem ersten Schritt war eine Prüfung der statischen Voraussetzungen nötig. Konstruktionspläne mit verschiedenen Modellen und Optionen mussten erstellt, Glas-, Metall- und Farbmuster angefertigt werden. In mehreren Arbeitsschritten wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass in diesem Jahr mit der Realisierung begonnen werden konnte. Ende Mai soll sich nun die „Schöpfung“ im Atrium des DGK entfalten.

Katase hat sein raumbezogenes Kunstwerk eigens für das Licht durchflutete Atrium im Neubau des Diakonie-Gesundheitszentrums kreiert. Der Schirmflieger des Löwenzahns gab ihm die Inspiration zu dieser Arbeit. Mit seinem Werk greift Kazuo Katase die existenziellen Fragen nach Sein und Zeit auf. Er wurde 1947 in Shizuoka, Japan, geboren. Er lebt und arbeitet seit 1976 in Kassel. Mit seinem künstlerischen Werk ist er international vertreten; 1992 war er Teilnehmer der Welt-Kunstausstellung documenta 9.

Kazuo Katase über sein Werk:
Ich wollte eine Skulptur entwerfen, die Leichtigkeit und Schwerelosigkeit ausdrückt. Die gestaltete Form sollte sich in den Raum ausdehnen, sein Licht einfangen und reflektieren. Ich wollte ein Stück Natur transformieren. Plötzlich tauchte im Gegenlicht – vor meinen Augen - das Bild eines fliegenden Samenkorns, ein Schirmflieger des Löwenzahns, auf. Der kleine Schirmflieger mit seinem Samenkorn schwebte im Sonnenlicht, vom Winde leicht bewegt. Was schwebte da vorbei? Der Mikrokosmos im Makrokosmos oder umgekehrt? Ich sah die Erdkugel als ein Samenkorn vom Blick des Mondes aus. Ich sah in das dunkle, sich ins Unendliche ausdehnende Universum und ich erinnerte mich an ein Zitat von Emil Nolde aus dem Jahr 1941. „Aus dem Nichts alles herauszuholen, was nicht darinnen war, ein wunderbares Glück göttlicher Schöpfungskraft"
 

Neues Mediziner-Doppel im DGK

Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel: Aufsichtsrat bestätigt Dr. Heinz-Jürgen Harhoff als Ärztlichen Direktor – Dr. Andreas Fiehn zum stellvertretenden Ärztlichen Direktor berufen
Halbe, halbe machen wollen künftig der neue und gleichzeitig alte Ärztliche Direktor des DGK, der Leiter des Zentrums für Klinische Geriatrie Kassel, Dr. med. Heinz-Jürgen Harhoff und sein künftiger Stellvertreter, Chefarzt der Anästhesie, Dr. med. Andreas Fiehn (MBA). Dies gilt auch für die am 29. April vom Aufsichtsrat des einzigen evangelischen Krankenhauses in Kassel bestätigte Amtzeit von zwei Jahren. Mit der um zwei Jahre verkürzten Laufzeit soll dokumentiert werden, dass es sich um eine mittelfristige Lösung handelt, die den Rückzug Prof. Dr. Thomas Bürgers aus der Führungsspitze aufheben soll. Dieser ist vor Kurzem zum Professor der Uni Magdeburg berufen worden, so dass ihm die notwendigen Kapazitäten zum Leiten der beiden Krankenhäuser Burgfeld-Krankenhaus und Diakonissen-Krankenhaus nun vermehrt fehlen.

Harhoff und Fiehn waren bereits am 5. März im Kreis der Chefärzte in ihre Aufgaben gewählt worden. Diese Wahl ist nun vom Aufsichtgremium des Hauses bestätigt worden. Harhoff, der am Burgfeld-Krankenhaus praktiziert, ist bereits seit vier Jahren mit den Aufgaben eines Ärztlichen Direktors betraut. Er gehört neben Geschäftsführer Wolfgang Mursa und der Pflegedirektorin Cornelia Reissner zur Krankenhausbetriebsleitung des DGK. Fiehn ist seit knapp zwei Jahren als Anästhesist am DGK, wo er als Nachfolger von Dr. med. Wolfgang Scholl Chefarzt der Anästhesie wurde.

Das DGK Diakonie Gesundheitszentrum Kassel gem. GmbH ist das einzige evangelische Krankenhaus in Kassel. Mit den Standorten Burgfeld- und Diakonissen-Krankenhaus ist es die größte diakonische Einrichtung im Gesundheitswesen in Kurhessen-Waldeck. Rund 800 Mitarbeiter pflegen, betreuen und behandeln etwa 11.000 stationäre und 5.000 ambulante Patienten im Jahr. Das Krankenhaus ist beteiligt am CBG Christliches
Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe mit der größten Krankenpflegeschule in Nordhessen und Weiterbildungsstätte.


Informationen zu den Ärzten:

Vita – Dr. med. Heinz-Jürgen Harhoff

Geboren 1958 in Werne, verheiratet, zwei Kinder

Studium (1983 Staatsexamen) und Promotion (1989) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
1989 beendete er die klinische Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin; 1993 folgten Rehabilitationswesen, Balneologie sowie Notfallmedizin. Seit 1996 Facharzt für Klinische Geriatrie; seit 1997 Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin.
Gründung des Zentrums für Klinische Geriatrie am 1. April 2002 am Diakonissen-Krankenhaus in Kassel; seit 2004 Ärztlicher Direktor des Diakonie-Gesundheitszentrums.
Zurzeit tätig als Chefarzt der Geriatrie am Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel, Standort Burgfeld-Krankenhaus; zuvor war er sieben Jahre lang Chefarzt der Rhönblick-Klinik in Bad Soden-Salmünster.


Vita - Dr. med. Andreas Fiehn (MBA)

Geboren 1955 in Berlin, verheiratet, 4 Kinder

Studium der Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (1978-1984), klinische Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin an mehreren Kliniken der Maximalversorgung (1984-1989), Auslandsaufenthalte in den USA (1993) und Indien (2000 und 2002), Mitglied mehrerer nationaler und internationaler Fachgesellschaften sowie Mitglied des Editorial Boards der Annals of Cardiac Anaesthesia.

Studium an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der FH Osnabrück mit Abschluss eines Master of Business Administration (MBA) in Health Management (2003 – 2005) sowie Lehrauftrag für Gesundheitsökonomie (seit 2006); EFQM Assessor 2005 (European Foundation for Quality Management); Geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens im Gesundheitswesens FFT Management. Health oHG mit Sitz in Stuttgart (seit 2005).

Zurzeit tätig als Chefarzt der Anästhesie am Diakonie Gesundheitszentrum Kassel, Standort Diakonissen-Krankenhaus.

Baby-Segen über Pfingsten am DGK

18 Jungen und Mädchen erblickten über die Pfingstfeiertage bei uns das Licht der Welt. Hören Sie hier, was dazu Hit-Radio FFH am 13.5.08 gesendet hat:

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16. Mai 2008
Susanne Bullien

Krankenhaus schlägt ein neues Kapitel auf

Krimi-Autor Claus Cornelius Fischer liest im Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel aus seinem neuesten Buch

Von einer ganz anderen Seite zeigt sich am Mittwoch, den 21. Mai, das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel. Dann taucht der Vater des Kommissars Bruno van Leeuwen, der deutsche Krimi-Autor Claus Cornelius Fischer, das Atrium des evangelischen Krankenhauses in knisternde Atmosphäre. Er liest aus seinem neusten Krimi „Und verführe uns nicht zum Bösen“. Ab 19.30 Uhr ermittelt der Polizist Mordfälle in Amsterdam – mit Blick auf die Patientenzimmer des Krankenhauses. „Das ist mal eine ganz andere Art, den Weg zu uns zu finden und ein gelungener Rahmen, das Krankenhaus von einer neuen Seite kennenzulernen“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Mursa die Idee zum Krimi-Abend. Dieser wird in Kooperation mit der Buchhandlung am Bebelplatz und dem Café am Bebelplatz veranstaltet.

Auf Eintritt verzichtet das Akutkrankenhaus. Das soll einem möglichst breiten Publikum den Besuch der Lesung ermöglichen. Vor allem aber möchte die Krankenhausbetriebsleitung die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in „ihr“ Krankenhaus locken. „Die schnellen Veränderungen im Gesundheitswesen, den hohen wirtschaftliche Druck und die immensen Anforderungen an die Qualität müssen im Wesentlichen unsere Schwestern, Pfleger und die Medizinerinnen und Mediziner aushalten. Unsere Einladung soll unsere Achtung ausdrücken vor dieser Leistung – und mit Spannung für etwas Entspannung sorgen“, ergänzt Mursa.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Am traditionsreichen Standort Diakonissen-Krankenhaus hat es als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen; erste Krankenschwestern waren Diakonissen. Inzwischen gibt der Verbund aus zwei evangelischen Krankenhäusern rund 800 Menschen Arbeit. Etwa 12.000 stationäre Patienten versorgt das Nachbarschafts-Krankenhaus. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung in ein ganz neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik bis 2012 voraussichtlich 120 Mio. Euro. Rund 61 Mio. Euro hat bislang der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus und die Modernisierung gekostet.

Claus Cornelius Fischer hat vor seiner Schriftsteller-Karriere für große Zeitungen gearbeitet und mit seinem ersten Krimi „Und vergib uns unsere Schuld“ sehr erfolgreich reüssiert. Zurzeit schreibt er an der dritten Geschichte mit dem Kommissar Bruno van Leeuwen, dessen Frau an Demenz erkrankt ist. Er zeichnet sich hierbei besonders durch die einfühlsame und exakte Beschreibung der Welt dieser Kranken und der Folgen für deren Nächsten aus. Fischer ist einer von insgesamt acht Autoren, die während der Kasseler Krimitage der Buchhandlung am Bebelplatz und des Cafés am Bebelplatz ihre Kriminal-Erzählungen vorstellen.

16. Mai 2008
Susanne Bullien


 

In Magdeburg lehren, wie man in Kassel operiert

Leitender Arzt der Gefäßchirurgischen Abteilung des Diakonie- Gesundheitszentrums Kassel zum Professor an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ernannt

Das Gefäßzentrum Kassel am Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel (DGK) freut sich über eine Würdigung der besonderen Art von offizieller Seite: Der Kultusminister von Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hat den Privatdozenten Dr. med. habil. Thomas Bürger (49), am 3. März 2008 zum außerplanmäßigen Professor der Medizinischen Fakultät der Uni Magdeburg ernannt. Eine der Stärken Bürgers ist die minimalinvasive Behandlung von Erweiterungen der Bauchschlagader. Mit dieser Methode hat sich der Chirurg seit über zehn Jahren intensiv befasst und sich einen Namen in der Gefäßchirurgie gemacht. Bürger ist neben seiner Chefarzt-Stelle am DGK in die Forschung und die Ausbildung von Medizin-Studenten an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eingebunden.

Das DGK war das erste von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie zertifizierte Gefäßzentrum in Hessen. In Kassel und Nordhessen ist das DGK die einzige auf diese Disziplin ausgerichtete und zertifizierte Einrichtung. In Hessen gibt es sonst nur noch an der Uni Marburg, in Bad Nauheim, in Grebenhain und in Offenbach ähnliche Einrichtungen. Bürger ist in der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie verantwortlich für die Umsetzung der modernsten und akzeptiertesten wissenschaftlichen Methoden in den Leitlinien der Fachgesellschaft. Nach den dort formulierten Handlungs-Korridoren richten sich alle Gefäß-Chirurgen in Deutschland.

Bürger kam vor vier Jahren an den Standort Diakonissen-Krankenhaus des DGK. Dort leitet er ein Team von drei Oberärzten, sieben Assistenzärzten und einer Gefäßassistentin in Ausbildung. Seine Sprechstunde findet im Diakonissen-Krankenhaus (Eingang Goethestraße) statt; operiert wird in den modernen Sälen des Krankenhaus-Neubaus. Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit des DGK-Chirurgen ist die Therapie von Einengungen im Bereich der äußeren Halsschlagader oder von Gefäßeinengungen im Bereich des Schultergürtels.

Bürger ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Um sich von seinem 60-Stunden-Job zu erholen, geht er gerne im Kasseler Bergpark oder in der Dönche spazieren oder hört klassische Musik.

25. April 2008
Susanne Bullien
 

 

Diakonie-Krankenhäuser bekommen ein Gesicht

Rund 300 Mitarbeiter des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel werden derzeit fotografiert – DGK beschenkt sich zum 1. Geburtstag des Neubaus selber

Der Fotograf Robert Collette fotografiert derzeit rund 300 Mitarbeiter des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel (DGK). Die Porträt-Aufnahmen sollen bald mit Namen und Stationsbezeichnung versehen für noch mehr Farbe an den Wänden des Diakonissen-Krankenhauses und des Burgfeld-Krankenhauses sorgen. „Damit zeigen wir sozusagen das Rückgrat unserer Häuser: Unsere Mitarbeiter“, sagt Wolfgang Mursa, kaufmännischer Geschäftsführer des DGK. Eine Patientenumfrage hatte erst Anfang Februar bestätigt, dass sich die Patienten dieser Krankenhäuser gut aufgehoben fühlten, aber die Mitarbeiter einen hohen Preis dafür zahlten.

In Zeiten von Kostendruck, Leistungssteigerung und Solidaritätsbeiträgen durch die Mitarbeiter sei es an der Zeit, die Menschen zu zeigen, die den „Betrieb“ am Laufen halten. Außerdem habe man die Erfahrung gemacht, dass Patienten und Patientinnen bei Spaziergängen auf dem Flur gerne in Gesichter schauten: „Wenn schon die Arbeit in den Zimmern und an den Betten gemacht wird, kann man dann unsere Mediziner, die Schwestern und Pfleger im Passepartout bewundern“. Es ist geplant, sich die Bilder anlässlich der Einweihung des Krankenhaus-Neubaus an der Herkulesstraße vor einem Jahr „selbst zu schenken“.

Das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH (DGK) ist Kassels einziges evangelisches Krankenhaus und hat an dieser Stelle vor 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen. Erste Pflegerinnen waren Diakonissen, inzwischen gibt der Verbund aus zwei Krankenhäusern rund 800 Menschen Arbeit. Etwa 12.000 Patienten versorgt das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel im Jahr. Der Krankenhaus-Neubau war am 23. Mai vergangenen Jahres eingeweiht worden. Den Umzug der Abteilungen haben die Mitarbeiter zum größten Teil aus eigener Kraft und mit großem Engagement selber bewältigt.

22. April 2008
Susanne Bullien
 

 
 

Ein Jahr Elternschule

Die Elternschule des DGK lernt Krabbeln

Auch eine Elternschule will das laufen lernen: Die Elternschule des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel (DGK) feiert im Mai seinen 1. Geburtstag! Das Kursangebot für werdende und junge Eltern mit ihren Kindern wuchs im ersten Jahr stetig: Vor der Geburt bietet das Team Geburtsvorbereitung in deutscher und russischer Sprache, Yoga für Schwangere und Säuglingspflegekurse an. Nach der Geburt nutzen Mütter gerne den offenen Stilltreff, um mit Frauen aus der Geburtsvorbereitung in Kontakt zu bleiben.
Junge Väter sind begeistert von der Babymassage, während ihre Partnerinnen im Nachbarraum Rückbildungsgymnastik machen. Auch in Pekip-Kursen treffen sich die Mütter und Babys aus den Geburtsvorbereitungskursen wieder.

Zum einjährigen Bestehen wurde eine Veranstaltungsreihe neu in das Programm aufgenommen, um die jungen Familien über wichtige Themen zu informieren. Dazu gehört „Erste Hilfe bei Säuglingen“, „Die kindliche Entwicklung im 1. Lebensjahr“, „Osteopathie für Mutter und Kind“ und „Die Handhabung und Kaufentscheidung von Autokindersitzen“.

Das erste Jahr hat dem Team der Geburtshilflichen Abteilung des DGK gezeigt, dass die jungen Familien sich in den schönen Räumen der Elternschule wohl fühlen. Auch im zweiten Lebensjahr und künftig will das Elternschul-Team den Paaren Wegbegleiter ins Familienleben sein.

DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel
Elternschule
Friedrich-Ebert-Str. 93, 1. Stock
34119 Kassel
(0561) 5214849

18. April 2008
Susanne Bullien



 

Bio "Live"

6a der Heinrich-Grupe-Schule in der Gebärwanne des Diakonie-Gesundheitszentrums
Am Montag morgen hatte unsere geburtshilfliche Abteilung Besuch von der 6a der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein. Die Schülerinnen und Schüler besuchten im Rahmen des Biologie-Unterrichts die Kreißsäle und das Wehenzimmer des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel (DGK). 22 der 29 Schüler passten in die Gebärwanne (s. Foto). Dr. Andreas Fiehn, Chefarzt am DGK, Bereichsleiterin Rita Stutzner-Motz und die leitende Hebamme Susanne Ohlwein (v. l. n. r.) unterstützten den ungewöhnlichen Versuch, einen Kreißsaal einmal hautnah zu entdecken. Pflegedirektorin Cornelia Reissner (2.v.l.) begleitete die Gruppe mit ihrem Lehrer Tobias Schlutz (hinten rechts) auch auf die Station. Dort konnten die Jugendlichen das Wunder des Lebens ganz nah erleben: Zwei Neugeborene, davon eines 14 Stunden alt, zauberte auch sonst „coolen“ Jungs ein Lächeln ins Gesicht. Herztöne abhören und Fragen rund um die Geburt gab´s ebenfalls in der einmal ganz anderen Biostunde am DGK.
 

 

Guter Start für Babies – mit Osteopathie-Screening

Bundesweit einmaliges Angebot der Geburtshilfe am Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel - Neugeborene erhalten auf Wunsch Osteopathie-Untersuchung
Bundesweit als erste geburtshilfliche Abteilung bietet das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel (DGK) seit März ein osteopathisches Neugeborenen-Screening an. Eltern, die sich dafür entscheiden, können ihr Baby vier bis zwölf Wochen nach der Geburt von dem Kasseler Osteopathen und Physiotherapeuten Andreas Hempel im DGK untersuchen lassen. „Das ist ein zusätzliches Angebot für die Eltern: Durch das Screening gewinnen sie Erkenntnisse darüber, mit welchen Möglichkeiten ihr Baby seinen Weg beginnt“, sagt Oberärztin Dr. Julia Jungermann, verantwortliche Ärztin für den neuen Service, der den jüngsten „Patienten“ des DGK zu Gute kommt. Diese systematische Untersuchung durch den Osteopathen ist für Kinder, die im DGK zur Welt gekommen sind, mit keinen Kosten verbunden.

„Das ist ein Stück Pionierarbeit: Denn wir spannen den Bogen zur Schulmedizin im Sinne einer integrativen und familienorientierten Geburtshilfe. In enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Hebammen, Schwestern und Eltern geht es darum, die Neugeborenen noch mal von einem anderen Blickwinkel her zu betrachten“, erklärt Andreas Hempel vom Therapiezentrum am Goethestern in unmittelbarer Nachbarschaft des Diakonissen-Krankenhauses. Durch die etwa 20-minütige Untersuchung gewinnt der mit dem DGK kooperierende Osteopath einen ganzheitlichen Einblick darin, wie die Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes angelegt sind. Dazu untersucht Hempel die Neugeborenen manuell und visuell und verschafft sich so Aufschlüsse über Störungen oder möglichen Handlungsbedarf. „Während der Geburt ist der kindliche Körper besonderen Kräften ausgesetzt. Diese können nach der Entbindung Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Die Neugeborenen reagieren dann eventuell mit vermehrtem Weinen oder ausgeprägten Schlafstörungen“, bestätigt Jungermann.

Andreas Hempel, 32, ist gelernter Physiotherapeut und hat seine 5-jährige Osteopathie-Ausbildung an der Osteopathie-Schule Deutschland in Hamburg abgeschlossen. Vor einem halben Jahr hat er sich mit vier anderen Kollegen mit dem ersten interdisziplinären Therapiezentrum Kassels selbstständig gemacht.

Das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH (DGK) ist Kassels einziges evangelisches Krankenhaus. Es hat an diesem Standort vor 125 Jahren seinen Dienst aufgenommen. Erste Pflegerinnen waren Diakonissen, inzwischen gibt der Verbund aus zwei Krankenhäusern rund 800 Menschen Arbeit. Etwa 12.000 Patienten versorgt das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel im Jahr. Am Standort Diakonissen-Krankenhaus erblicken jedes Jahr mehr als 600 Babies das Licht der Welt.
 

Bettenhaus den Baggern gewichen

Teilabriss am Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel beendet – Zur Zeit laufen vorbereitende Maßnahmen für den nächsten Bauschnitt

Der Teil des ehemaligen Bettenhauses, das dem nächsten Bauabschnitt des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel (DGK) weichen muss, ist abgerissen. In den vergangenen acht Wochen war der Gebäudeteil mit einem Caterpillar 330 DL Longneck und einer aufmontierten Betonschere regelrecht „abgeknabbert“ worden. Um mögliche Staubentwicklung zu verhindern, schlugen die Baufachleute den aufwirbelnden Bauschutt mit Wasser nieder.

„Wir haben länger gebraucht, als erwartet – an manchen Stellen erwies sich das alte Bettenhaus als äußerst solide gebaut“, räumt Bauleiter Dirk Bachmann vom Ingenieurbüro Kirschner und Partner ein. Das merkten vor allem die Anwohner, für die die Bauzeiten zwischen 7.00 morgens und 20.00 abends zur Belastung geworden sind. „Wir sind uns bewusst, dass wir viele Menschen auf eine Gedulds- und Kraftprobe stellen – vor allem die Anwohner am Kirchweg und den angrenzenden Straßen. Wir geben uns alle Mühe, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und bedauern die Belästigungen durch die Baustelle“, sagt Pfarrer Karl Leonhäuser, Theologischer Geschäftsführer des DGK.

Zur Zeit wird der Bauschutt – rund 250 LKW-Ladungen voll – abgefahren. Entsprechend laut wird es vor der Baustelle, wenn die LKW an- und abfahren und auf der Baustelle, wenn der Bauschutt verladen wird, um zur fachgerechten Entsorgung gebracht zu werden. „Wir haben natürlich schon als Krankenhaus ein vitales Interesse daran, den Baulärm so gering wie möglich zu halten, um unsere Patientinnen und Patienten zu schonen“, sagt Leonhäuser weiter. Parallel finden Sondierungsbohrungen statt, um Erkenntisse über die Bodenqualität zu erhalten.

Das DGK ist Kassels einziges evangelisches Krankenhaus und hat an dieser Stelle vor etwa 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen. Erste Pflegerinnen waren Diakonissen, inzwischen gibt der Verbund aus zwei Hospitälern rund 800 Menschen Arbeit. Etwa 12.000 Patienten versorgt das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel jährlich.

 

Patienten würden sich wieder fürs DGK entscheiden

Das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel bekam in einer Umfrage gute Noten – von Patienten und Mitarbeitern

Fast alle Patienten des Diakonie-Gesundheitszentrums würden die beiden zugehörigen Krankenhäuser Burgfeld- und Diakonissen-Krankenhaus weiterempfehlen. Dies geht aus einer Studie der Fachhochschule Osnabrück hervor, die bereits im Oktober vergangenen Jahres die Umfrage durchgeführt hatte. Die Ergebnisse wurden den Mitarbeitern am Montag vorgestellt. Weiterhin waren die Patienten der größten diakonischen Einrichtung im Gesundheitswesen Nordhessens mit der Betreuung durch das medizinische Fachpersonal und die Pflegekräfte sehr zufrieden: Sie hätten die christlichen Grundwerte im täglichen Umgang gespürt, gaben fast 99 % der Patienten an. Außerdem hätten sie eine vertrauensvolle Atmosphäre erlebt, lautet das Fazit von rund 90 Prozent.

„Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die besondere Färbung unserer Einrichtung hochzuhalten und zu pflegen“, lautet die Einschätzung von Wolfgang Mursa, Geschäftsführer des DGK. Gleichwohl sei es im stressigen Klinikalltag für die Mitarbeitenden viel schwieriger einzuschätzen, ob ihnen das gut gelinge. Hinweise darauf gibt das parallel erhobene Meinungsbild der Mitarbeiterbefragung.

Die Umfrage unter dem Personal des DGK zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Belegschaft mit ihrer Arbeitsstelle insgesamt zufrieden seien. Viele klagten jedoch über den hohen Zeitdruck und die enorme Arbeitsbelastung. So könnten sie zum Beispiel nicht mehr die diakonischen Werte in dem Maße wahrnehmen. Bei fast der Hälfte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht die Angst vor Arbeitsplatzverlust um. „Das nehmen wir sehr ernst. Umso stolzer macht uns die Tatsache, dass es den Kolleginnen und Kollegen gelingt, beim Patienten kaum etwas von dem allgemeinen Druck ankommen zu lassen“, kommentiert Mursa die Stimmung unter den rund 800 Befragten.

Das DGK Diakonie Gesundheitszentrum Kassel gem. GmbH ist das einzige evangelische Krankenhaus in Kassel. Mit den Standorten Burgfeld- und Diakonissen-Krankenhaus ist es die größte diakonische Einrichtung im Gesundheitswesen in Kurhessen-Waldeck. Rund 800 Mitarbeiter pflegen, betreuen und behandeln etwa 11.000 stationäre und 5.000 ambulante Patienten im Jahr. Das Krankenhaus ist beteiligt am CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe mit der größten Krankenpflegeschule in Nordhessen und Weiterbildungsstätte.
 

Baugrube für Erdaushub vorbereitet

Startschuss für den Neubau des Bettenhauses des Diakonie-Gesundheitszentrums

Heute Nacht wird das Großbohrgerät, das zur Zeit auf der Krankenhaus-Baustelle am Kirchweg in Kassel steht, abgezogen: Dann sind die Löcher in den Baustellengrund gebohrt, die 17 Stahlpfeiler an Ort und Stelle versenkt, die die Baugrube sichern und offen halten sollen. „Die Pfeiler bekommen etwa 1,10 Meter tiefe Betonfüße, damit sie auch ganz fest stecken, die übrigen 2,93 Meter, die sie in der Erde stehen, werden ebenfalls mit Beton voll gegossen“, beschreibt Bauleiter Dirk Bachmann vom Ingenieurbüro Kirschner und Partner. „Das dient dazu, dass wir später das Gebäude mit Ankern zusätzlich sichern können, die wir unter dem Kirchweg fixieren“, erklärt Bachmann weiter.

In den nächsten Tagen werden die Bauhölzer – etwa eine LKW-Ladung - angeliefert, die zur Verschalung und damit Sicherung der Baugrube dienen. Das ist gleichzeitig der Auftakt für die Erdarbeiten, die zur Vorbereitung des Ankerns dienen. Ab dem 5. März werden die Anker gesetzt. Diese Spezialkonstruktionen werden am 14. März nachgespannt, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. In den darauf folgenden sechs Wochen wird der Untergrund verfestigt, der als Keller-Fundament dient und ein Baukran gestellt werden kann. Der Beginn dieser Rohbauten ist gleichzeitig der Auftakt zum nächsten Bauabschnitts des Krankenhaus-Neubaus am Diakonie-Gesundheitszentrum. Der neue Gebäudeteil soll 2009 fertiggestellt sein.

Das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH (DGK) ist Kassels einziges evangelisches Krankenhaus und hat an dieser Stelle vor etwa 125 Jahren als Krankenanstalt seinen Dienst aufgenommen. Erste Pflegerinnen waren Diakonissen, inzwischen gibt der Verbund aus zwei Krankenhäusern rund 800 Menschen Arbeit. Etwa 12.000 Patienten versorgt das Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel im Jahr.

Kommunikation fürs Krankenhaus wird ausgebaut

Susanne Bullien ist neue Pressesprecherin des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel und für Kurhessisches Diakonissenhaus
Seit dem 1. Februar leitet Dipl.-Psych. Susanne Bullien (36) die Unternehmenskommunikation des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel (DGK). Das DGK reagiert mit dem Auf- und Ausbau seiner Medienarbeit auf die Notwendigkeit, im schärfer werdenden Gesundheitsmarkt die Leistungen des DGK besser zu positionieren und den guten Ruf des evangelischen Krankenhauses zu stärken. „Das wachsende Interesse an Medizin- und Pflegethemen macht es erforderlich, den Kontakt zu den Medien, aber auch den Menschen zu intensivieren“, beschreibt der Theologische Geschäftsführer Pfarrer Karl Leonhäuser das Ziel der Neubesetzung. Die Gesundheitspolitik und ihre Auswirkungen vor allem auf die Wirtschaftlichkeit von betroffenen Einrichtungen verlange ein hohes Maß an Aufklärung der Öffentlichkeit, erklärt Leonhäuser weiter. Das traditionsreiche Haus – es feiert 2008 125-jähriges Bestehen in Kassel – hatte bislang nur eine Teilzeitstelle in der Öffentlichkeitsarbeit.

Zusätzlich soll die Arbeit in den Bereichen Jugendhilfe und Altenhilfe der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus bekannter werden. Zuvor hatte Susanne Bullien mehr als fünf Jahre für das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck mit Sitz in Kassel gesprochen. Weitere berufliche Stationen der studierten Psychologin und gelernten Redakteurin waren die K+S AG und die BASF-Tochter Wintershall, wo sie auch ihr PR-Volontariat absolvierte.

Das DGK Diakonie Gesundheitszentrum Kassel gem. GmbH ist das einzige evangelische Krankenhaus in Kassel. Mit den Standorten Burgfeld-Krankenhaus und Diakonissen-Krankenhaus ist es die größte diakonische Einrichtung im Gesundheitswesen in Kurhessen-Waldeck. Rund 800 Mitarbeiter pflegen, betreuen und behandeln etwa 11.000 stationäre und 5.000 ambulante Patienten im Jahr. Das Krankenhaus ist beteiligt am CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe mit der größten Krankenpflegeschule in Nordhessen und Weiterbildungsstätte.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören neben dem DGK ein Kinder- und Jugendheim mit 12 Gruppen sowie zwei Tageseinrichtungen für Kinder. Zum Bereich Altenhilfe gehören die Häuser Salem - ein Alten- und Pflegeheim mit 76 Plätzen - und das Marie-Behre-Altenhilfezentrum mit 56 Plätzen. 40 weitere betagte Menschen leben im Betreuten Wohnen. Die christliche Tradition begründet der dritte Arbeitsbereich: Das Diakonissen-Mutterhaus mit seiner Kirche als Ort für Tagungen, Gäste und Gottesdienste ist Zentrum für geistliches Leben.

 

Eine neue Ausstellung zeigt das DGK ab dem 14.2., 16.00 Uhr im Foyer des Neubaus

Parkinson mit dem Pinsel trotzen


Die Künstlerin Rosemarie Blümel stellt im Diakonie-Gesundheitszentrum aus

Zum dritten Mal wird das Foyer des Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel seit der Eröffnung des Neubaus zum Kunst- und Kulturraum.
Rosemarie Blümel zeigt unter dem Motto „Spiel mit Licht und Farbe“ rund 30 ihrer Werke an den neuen Klinikwänden. Die 67-Jährige leidet seit rund zehn Jahren an Morbus Parkinson. Anstoß zur neuen, kreativen Lebensphase nach der Pensionierung als Lehrerin gab ihr die Deutsche Parkinson Gesellschaft. Seitdem bildet sie sich mittels Fachliteratur, dem Besuch von Ausstellungen und ausdauerndem Üben ständig weiter.

Liebste Motive sind der spät berufenen Künstlerin Blumen, Landschaften und Menschengruppen. Mit neuen Techniken und über viele Ausdrucksformen erobert sie sich ihre Welt aus Farbe und Licht. Sie arbeitet genauso in der Aquarell-Technik wie in Acryl oder mit Pastellfarben. Denn, so sagt sie bescheiden, „Malen schenkt Freude.“


Hinweise zur Ausstellungseröffnung:
Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 14. Februar 2008 um 16.00 Uhr im feierlichen Rahmen eröffnet. Der Vorsteher des Kurhessischen Diakonissenhauses, Pfarrer Karl Leonhäuser, wird das Werk der Künstlerin vorstellen. Die Capella mixta wird mit Stücken von Caroubel und Händel die Vernissage musikalisch umrahmen. Nachbarn, Patienten, Mitarbeiter und Besucher sind herzlich willkommen. Die Künstlerin ist anwesend und gibt gerne über ihre Art, mit ihrer Erkrankung umzugehen, Auskunft.
 

 

Neue Führung für die evangelische Schwesternschaft

Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke wird Oberin des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel
Die gebürtige Kasselerin Katrin Wienold-Hocke übernimmt mit dem Einführungsgottesdienst am 3. Februar die Leitungsverantwortung für 55 Diakonissen. Gewöhnlich führt eine Diakonisse die Schwesternschaft an. Bis zum Jahr 2003 hatte Diakonisse Helga Mantels diese Aufgabe wahrgenommen, aber schon die letzte Oberin Manuela Kuhnert war keine Diakonisse mehr.
Die Pfarrerin gehört als zehnte Oberin in der traditionsreichen Geschichte des Kurhessischen Diakonissenhauses zur Leitung der Einrichtung mit rund 200 Mitarbeitern im Diakonissenhaus und weiteren rund 800 Mitarbeitern im Diakonie-Gesundheitszentrum. Es ist vorgesehen, dass Wienold-Hocke bis zum Jahr 2011 auch das Amt des Vorstehers an der Spitze des Sozialunternehmens übernimmt. Damit wäre die 46-Jährige deutschlandweit die elfte Frau in einer solchen Führungsaufgabe. Erfahrungen in der Führung eines kirchlichen Sozialunternehmens sammelte sie unter anderem in der Eltern-Kind-Klinik Werraland in Bad Sooden-Allendorf.

Das Kurhessische Diakonissenhaus ist die Wiege von Kassels einzigem evangelischen Krankenhaus, dem Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel. Rund 12.000 Patienten im Jahr nehmen hier medizinische Dienstleistungen in Anspruch. Es ist eine der größten diakonischen Einrichtungen Nordhessens: Neben der medizinischen Versorgung gehören Altenhilfeeinrichtungen, ein Kinder- und Jugendheim sowie zwei Kitas zu den weiteren Arbeitsgebieten.

Zur evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gehört noch ein weiteres Diakonissenhaus, das Waldecksche Diakonissenhaus in Bad Arolsen. Dort lebt und arbeitet noch eine Schwester.

Zur Person
Katrin Wienold-Hocke erblickte am 16.3.1961 in Kassel das Licht der Welt und wuchs mit zwei jüngeren Geschwistern in Wolfhagen auf. Von 1979 an studierte sie Theologie und Psychologie bis zum Vordiplom in Tübingen. In einem Studienjahr, das sich anschloss, lernte sie Israel kennen und setzte sich mit dem Judentum und dem Islam auseinander. Sie setzte das Studium der Theologie in Marburg fort. Nach dem ersten Examen folgte ein Vikariat in Schlüchtern. Ihre ersten Pfarrstellen bekleidete sie nach der Ordination 1988 in Eschenstruth und Kassel-Kirchditmold. Elf Jahre als Klinikpfarrerin in Bad Sooden-Allendorf sind eine gute Vorbereitung für ihre neue Aufgabe. Von 1998 an nahm sie den Vorstandsvorsitz in der Eltern-Kind-Klinik Werraland wahr. Seit 2005 war sie Studienleiterin für die Fortbildung am Predigerseminar in Hofgeismar. Wienold-Hocke lebt in Bad Sooden-Allendorf, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
 
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