Diakonie-Kliniken Kassel

 
Patienten-Informationsveranstaltungen Diakonie-Kliniken Kassel

Ärzte im Dialog 2011 / 2012


 
 

Patienten-Informationsveranstaltung

Unsere Themen:

Divertikelentzündung des Dickdarms – was ist zu tun?
mit den Chefärzten Dipl. med Eberhard Gliesing / Dr. Hubert Sostmann
am 9. Mai 2012

Respekt vor dem Leben – Intensivmedizin in christlicher Verantwortung
mit Chefarzt Dr. Andreas Fiehn, MBA
am 13. Juni 2012


Jeweils mittwochs,
einmal im Monat
um 18.00 Uhr
in der Cafeteria, 1. Stock



Dr. Hubert Sostmann
 
 

Divertikelentzündung des Dickdarms – was ist zu tun?

Die Diakonie-Kliniken laden zum Gespräch mit seinen Experten
Dr. Hubert Sostmann und Dr. Bernhard Schupfner


Diese eineinhalb Meter Dickdarm machen oft Ärger: Mehr als die Hälfte aller älteren Menschen leidet an einer Divertikulose. Ein Fünftel aller Divertikelträger hat mindestens einmal im Leben Beschwerden durch die Darmwandausstülpungen. Von der Divertikelkrankheit des Dickdarms spricht man, wenn die Ausstülpungen des Darmes (Divertikel) Beschwerden verursachen. Am häufigsten äußert sich die Divertikelkrankheit durch Unterbauchschmerzen infolge einer Divertikelentzündung. Fieber und veränderte Stuhlgewohnheiten können dabei vorkommen. Eine Divertikelkrankheit kann auch zu Darmblutungen führen.

Welche Möglichkeiten es gibt, einer solchen Entzündung vorzubeugen und wann eine OP unumgänglich ist, darüber berichtet in der vierten Patientenveranstaltung der Diakonie-Kliniken Kassel in diesem Jahr am 9. März 2012 um 18.00 Uhr der Chefarzt der Inneren Medizin/Gastroenterologie Dr. Hubert Sostmann und der Chirurg Oberarzt Dr. med. Bernhard Schupfner.

Wie faserstoffreiche Ernährung, stuhlregulierende Maßnahmen (z. B. Flohsamen-Präparate) und ausgiebige körperliche Bewegung dazu beitragen, den Komplikationen einer Divertikulose vorzubeugen, darüber informieren sie ebenso wie Maßnahmen bei einer leichten Divertikelentzündung. Hier wird üblicherweise mit Nahrungspause, Schmerzmitteln und Antibiotika behandelt. Bei schwerwiegenden Komplikationen (z. B. bei einem Divertikeldurchbruch in die Bauchhöhle) oder bei häufig wiederkehrenden Beschwerden muss operiert werden. Dies kann oft minimal invasiv (durch Schlüssellochchirurgie) erfolgen, in wenigen Fällen wird aber auch klassisch operiert.

Die Diakonie-Kliniken rechnen mit bis zu 100 Gästen. Besucher möchten bitte bedenken, dass wegen der Abriss- und Bauarbeiten etliche Parkplätze um Kirchweg und in der Goethestrasse wegfallen. Parkmöglichkeiten bestehen ausreichend in der Tiefgarage der Diakoniekliniken; die Einfahrt liegt zwischen dem Haupteingang des Neubaus und dem Facharztzentrum Vorderer Westen in der Herkulesstrasse.

Ärzte im Dialog 2012

Patienten-Informationsveranstaltung
Diakonie-Kliniken Kassel

Mittwoch 9. Mai 2012
18 Uhr
im Nebenraum der Cafeteria, 1. Stock

Diakonissen-Krankenhaus
Herkulesstraße 34, 34119 Kassel


Einmal im Monat an einem Mittwoch informieren Ärzte und Experten der Diakonie-Kliniken sowie der Frauenklinik Dr. Koch über wechselnde medizinische Themen. Im Gespräch mit Patienten geben sie Auskunft über
die Ursachen und die Vermeidung von Erkrankungen, gesundheitliche Risiken, Diagnoseverfahren, die neuesten Therapien und Operationsmethoden. Sie gehen auf medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten ein und beantworten Fragen zur Selbsthilfe, Hilfsmitteln oder den Umgang mit Erkrankungen.

Die Diakonie-Kliniken Kassel sind eine der größten medizinischen Einrichtungen in Nordhessen. Mit drei Standorten - Diakonissen-Krankenhaus, Burgfeld-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch - ist sie eine der modernsten Kliniken Kassels. Jedes Jahr suchen in der größten medizinischen Einrichtung der Diakonie in Nordhessen rund 34.000 Patienten, ambulant wie stationär, Hilfe und Heilung. Rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen ihre Kraft in den Dienst am Menschen. Die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel hält mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der christliche Gesundheitskonzern AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft ist mit 40 Prozent beteiligt.

 

Vom Rattengift zum Lebensretter – Über die wundersame Entwicklung der Blutgerinnungshemmer

Diakonie-Kliniken laden zum Gespräch mit Chefarzt Dr. Hans-Joachim Bröker

Zu dick, zu dünn: Diese Frage spielt auch beim Blut eine Rolle. Blutgerinnungsstörungen führen zu verschiedenen Krankheitsbildern, zum Beispiel das des „Bluters“. Welche Mittel die Medizin entwickelt hat, um Gerinnung zu hemmen und früher tödlich verlaufende Krankheiten erfolgreich zu behandeln, darüber berichtet in der zweiten Patientenveranstaltung der Diakonie-Kliniken Kassel in diesem Jahr am 7. März 2012 um 18.00 Uhr der Chefarzt der Inneren Medizin/Angiologie Hans-Joachim Bröker.

Mit einem Augenzwinkern wird der Spezialist für die Blutgefäße auf die „Karriere“ des Blutgerinnungshemmers Marcumar eingehen, aber auch die ernsten Seiten der Entwicklung beleuchten. Denn die Wirkungsweise zeigt auch die Nebenwirkungen, insbesondere das Risiko der Blutungen. Weiter geht Dr. Bröker darauf ein, welche Krankheiten durch Blutgerinnungsstörungen verursacht werden, etwa Thrombosen, Lungenembolie, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Auch darauf, wozu Gerinnung gut ist, wird er Antworten geben. „Ich bin gespannt auf Fragen aus dem Publikum, denn wir haben ein Thema gewählt, das viele angeht“, sagt Bröker. Die Diakonie-Kliniken rechnen mit bis zu 60 Gästen.


Ärzte im Dialog 2012

Patienten-Informationsveranstaltung
Diakonie-Kliniken Kassel

Mittwoch 7. März 2012
18 Uhr
im Nebenraum der Cafeteria, 1. Stock

Diakonissen-Krankenhaus
Herkulesstraße 34, 34119 Kassel




 
 

Sicher wie in Abrahams Schoß – Narkose ohne Angst und Nebenwirkungen
Mittwoch 11. Januar 2012

Patienten-Informationsveranstaltung Diakonie-Kliniken Kassel

Jeweils mittwochs, einmal im Monat informieren
Sie unsere Ärzte und Experten über:
wechselnde medizinische Themen
die Ursachen und die Vermeidung von Erkrankungen
gesundheitliche Risiken
Diagnoseverfahren
die neusten Therapien und Operationsmethoden
medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten
Hilfsmittel

Nächste Veranstaltung:
Mittwoch 11. Januar 2012
ab 18 Uhr in der Cafeteria, 1. Stock
Diakonissen-Krankenhaus
Herkulesstraße 34, 34119 Kassel

Unser Thema:
Sicher wie in Abrahams Schoß – Narkose ohne Angst und Nebenwirkungen

Im Gespräch mit: Chefarzt Dr. Andreas Fiehn
Bereits seit dem Jahr 1200 vor Christus werden Operationen in einem Zustand der „Schmerzunempfindlichkeit“ durchgeführt. Trotzdem haben die meisten Menschen noch immer mehr Angst vor der Narkose als vor der Operation. Dabei ist der heutige Sicherheitsstandard mit dem der Luftfahrt durchaus vergleichbar. Vom kleinen Neugeborenen bis zu hoch betagten, schwerkranken Menschen kümmern sich die Spezialisten der Anästhesie um ihre Patienten.

Damit „alles gut geht“ … und nur schöne Träume übrigbleiben

Wir informieren Sie gern über:
Was passiert eigentlich während einer Narkose?
Warum ist die Teilbetäubung nicht immer möglich?
Wie sicher sind Narkosen?
Wer achtet auf mich, wenn ich selbst dazu nicht in der Lage bin?
Worauf kommt es bei der Auswahl des Narkoseverfahrens an?
Warum sind Schmerzen nach einer Operation nicht notwendig?


Hilfe bei Stuhlinkontinenz
Mittwoch 16. November 2011

Patienten-Informationsveranstaltung Diakonie-Kliniken Kassel

Im Gespräch mit den Chefärzten Dr. Hubert Sostmann und Dipl. med. Eberhard Gliesing
Was tun bei ständigem unfreiwilligem Abgang von Winden und Stuhl?
Stuhlinkontinenz ist häufig. Unter ihr leiden immerhin ein bis drei Prozent der Bevölkerung. Dabei nimmt die Häufigkeit mit dem Alter stark zu. Die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch den unkontrollierten Abgang von Stuhl ist dramatisch. Umso bedauerlicher ist es, dass Stuhlinkontinenz in der Öffentlichkeit bis heute ein Tabuthema darstellt, über das niemand gerne redet. Wir wollen dies ändern, da es Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Unsere Ärzte informieren Sie über:
Was sind die Ursachen der Stuhlinkontinenz?
Welche Untersuchungen sollten zur Abklärung durchgeführt werden?
Was können Betroffene selbst tun?
Welche etablierten medizinischen Maßnahmen kommen in Frage?
Welche neuen Therapieverfahren bestehen?


 
 
Foto: Kirsten Scheimann
 

Was tun, wenn die Halsschlagader zu eng ist und der Schlaganfall droht?
Mittwoch 12. Oktober 2011

Patienten-Informationsveranstaltung Diakonie-Kliniken Kassel

Im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Bürger, Chefarzt Gefäß-Chirurgie
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft der Schlaganfall in Deutschland etwa 200.000 Menschen pro Jahr. Oft besteht akute Lebensgefahr. Doch bei richtigen Lebensweise, Beachten möglicher Vorboten und richtiger Behandlung ist dieser oft vermeidbar. Zudem kann eine rechtzeitige und moderne medizinische Behandlung die Folgen des Schlaganfalls begrenzen.

Unser Chefarzt informiert Sie gern über:
Wie kann ich einen Schlaganfall erkennen?
Kann ich vorbeugend dagegen etwas tun?
Wer ist Schlaganfall gefährdet?
Was führt zu einem Schlaganfall?
Wie wird der Schlaganfall behandelt?

 
 
Foto: Kirsten Scheimann
 

Herzkatheter und Koronardilatation
Mittwoch 21. September 2011

Patienten-Informationsveranstaltung Diakonie-Kliniken Kassel

Im Gespräch mit: Prof. Dr. Albrecht Vogt, Chefarzt Kardiologie der Diakonie-Kliniken Kassel
Die Verengung von Herzkranzarterien ist die häufigste Herzerkrankung und Todesursache in den westlichen Industrienationen. Durch die zu engen Gefäße wird das Herz unzureichend mit Sauerstoff und lebenswichtigen Substanzen versorgt. Dies verursacht Beschwerden wie Atemnot und vorwiegend unter Belastung auftretende Schmerzen in der Brust (Angina pectoris). Zudem sind die Engstellen der Herzkranzgefäße Ursache für Herzinfarkte und damit eine lebensbedrohliche Gefahr für den betroffenen Patienten.

Zur Erkennung der Erkrankung ist die Herzkatheteruntersuchung die sicherste Methode. Hierbei handelt es sich um ein medizinisches Verfahren, bei dem ein dünner Kunststoffschlauch von der Bein- oder Pulsschlagader zum Herzen eingeführt wird. Hierüber wird Kontrastmittel direkt in die Herzkranzgefäße eingespritzt. Per Röntgenfilm ist es so möglich, die Engstellen an den Herzschlagadern präzise sichtbar zu machen.

In vielen Fällen können die Verengungen durch das Einführen kleiner Ballonkatheter erweitert werden. Es handelt sich dabei um einen zusammengefalteten Ballon, der an der Spitze des Schlauches angebracht ist. An der Engstelle angekommen wird dieser Ballon aufgebläht und das verengte Gefäß somit erweitet (Koronardilatation). Dabei wird oft zusätzlich ein kleines Metallnetz, ein sogenannter Stent, eingesetzt, um die erweiterte Stelle zuverlässig offen zu halten. Durch diese Maßnahme wird der Patient in der Regel beschwerdefrei.

Je nach Untersuchungsziel ist es möglich verschiedene Stellen im Herzen beziehungsweise in den Herzkranzgefäßen anzusteuern. Man spricht vom Rechtsherzkatheter, wenn die rechte Herzkammer untersucht werden soll und entsprechend vom Linksherzkatheter bei der Untersuchung der linken Herzkammer.

Wie jede invasive medizinische Behandlung hat auch der Herzkatheter Risiken, und nicht alle Verengungen von Herzkranzgefäßen können erweitert werden. Leider ist auch der Herzkatheter allein keineswegs in der Lage, die zugrunde liegende Erkrankung vollkommen zu beherrschen oder gar zu heilen. Hierzu sind vielmehr eine disziplinierte Mitarbeit des Patienten und eine lebenslange Behandlung mit Medikamenten erforderlich. Zu den größten Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes, Überernährung, Bewegungsmangel und Rauchen.
Über die Möglichkeiten, Risiken und auch die Grenzen der Herzkatheteruntersuchung und Behandlung der koronaren Herzerkrankung werden wir Sie am 21. September ausführlich informieren und Ihre Fragen gern beantworten.

 
 
Foto: Kirsten Scheimann
 

Chemotherapie – was nun? – Chancen und Nutzen moderner Portsysteme
Mittwoch 24. August 2011

Patienten-Informationsveranstaltung Diakonie-Kliniken Kassel

Im Gespräch mit: Dipl. med. Eberhard Gliesing, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gelenkchirurgie der Diakonie-Kliniken Kassel
Die Diagnose einer bösartigen Erkrankung trifft die meisten Betroffenen hart und unerwartet. Oft verspricht eine Chemotherapie Linderung der Beschwerden, Verkleinerung des Tumors oder sogar Heilung. Doch die Therapie kann belastend und langwierig sein. In der Vergangenheit hatten Patienten immer wieder während einer Chemotherapie unter Zytostatika-bedingten Komplikationen wie lokalen Gewebeschäden, Thrombosen und schmerzhaften Weichgewebsentzündungen zu leiden. Diese Zwischenfälle gefährdeten nicht selten den Erfolg der gesamten Behandlung.
Durch die Einführung venöser Portsysteme vor nunmehr über 20 Jahren eröffnete sich für viele unserer onkologischen Patienten eine Möglichkeit, der schmerzlosen, sicheren Verabreichung zytotoxischer Substanzen in der Chemotherapie. Im Laufe der letzten Jahre erfuhr die Methode durch ständige Verbesserung der Produkte weitere Verbreitung. Die kleine implantierbare Kapsel steht inzwischen für Sicherheit und Patientenkomfort bei der Behandlung verschiedenster Krebserkrankungen in jedem Lebensalter.
Doch nicht nur in der Krebstherapie werden moderne Portsysteme erfolgreich eingesetzt. Die künstliche Zufuhr von Nährstoffen bei Patienten mit chronischer Mangelernährung, die Schmerztherapie als venöse oder rückenmarksnahe Katheter oder aber die Perfusionstherapie einzelner metastatisch befallener Organe sind weitere Einsatzbereiche.
Sind Sie selbst Betroffener oder pflegen Sie einen Angehörigen mit einem Portsystem? Hier haben Sie Gelegenheit, den Ärzten der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gelenkchirurgie der Diakonie Kliniken Ihre Fragen rund um den Port zu stellen und dieses Thema in aller Ausführlichkeit zu diskutieren.
 
 
 
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