Jede Schwangere hat ein unterschiedlich hohes Risiko, ein Kind mit einem „Down-Syndrom“ (Trisomie 21) zu bekommen. Dieses Risiko ist zunächst abhängig von ihrem Alter: Je älter sie ist, umso höher ist das Risiko. In Bezug auf das Alter bezeichnet man dies als „Basisrisiko“ oder „Hintergrundsrisiko“. Es erhöht oder mindert sich durch bestimmte Parameter (z.B. die familiäre Vorgeschichte oder durch die Dicke der Nackenfalte).
Jedes Kind hat während eines bestimmten Zeitraumes in der Schwangerschaft eine Nackenfalte/-transparenz (NT), die gemessen werden kann. Je dicker die Nackenfalte, desto mehr erhöht sich das Basisrisiko - je dünner die Nackenfalte, desto mehr wird das Basisrisiko vermindert.
Mit Hilfe eines Computerprogramms wird unter Eingabe des gemessenen Wertes und der vorhandenen persönlichen Daten eine individuelle Risikoberechnung vorgenommen, die sich auf statistische Daten stützt. Mit dieser Methode werden ca. 80 Prozent der Kinder mit Trisomie 21 erfasst.