Diakonie-Kliniken Kassel

 

Regionalanästhesie

 
Etwa 1 500 Patienten jährlich werden von unserer Abteilung mit einer Regionalanästhesie versorgt. Im Vordergrund stehen dabei die rückenmarksnahen Verfahren, also die

Spinalanästhesie,
bei der das Lokalanästhetikum mit der Rückenmarksflüssigkeit direkt vermischt wird, und die

Periduralanästhesie,
bei der das Lokalanästhetikum über eine Kanüle oder einen dünnen Katheter in das Bindegewebe des Wirbelkanals gespritzt wird und sich von dort in die Rückenmarksflüssigkeit sowie an die in das Rückenmark eintretenden Nerven verteilt.

Beide Verfahren erlauben Operationen an den Beinen und einige Operationen im Unterbauch. Kombiniert mit einem Narkoseverfahren erlauben sie auch große Oberbauchoperationen. Für Operationen am Arm kommen Armplexusanästhesien in Frage. Hier wird das Betäubungsmittel meist in die Achselhöhle, in einigen Fällen auch weiter oben eingespritzt.
 
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