21. April 2026
„Gerade in der Frührehabilitation sieht man, wie viel Fortschritt möglich ist – das motiviert jeden Tag“, sagt Barlay. Schon im Studium entwickelte er eine besondere Faszination für die Neurologie: „Das Gehirn steuert alles – diese Komplexität hat mich früh begeistert.“ Die Verbindung aus Akutmedizin und Rehabilitation sowie die intensive Arbeit mit schwer erkrankten Menschen machen für ihn den besonderen Reiz seines Fachgebiets aus. Gerade diese Nähe zum Patienten empfindet Barlay als besonders sinnstiftend: „Man kann hier wirklich etwas bewirken. Es ist ein sehr erfüllendes Gefühl, Behandlungserfolge mitzuerleben.“
Barlay ist Facharzt für Neurologie und war zuletzt als Oberarzt in einer neurologischen Klinik tätig. Seine Ausbildung absolvierte er unter anderem an der Universitätsmedizin Göttingen und in verschiedenen spezialisierten Einrichtungen der neurologischen Versorgung.
Die Neurologische Frührehabilitation verfügt über 25 Betten und behandelt schwerst betroffene Patientinnen und Patienten, beispielsweise nach Schlaganfällen, Hirnblutungen oder Schädel-Hirn-Traumata. Viele von ihnen sind zu Beginn der Rehabilitation noch intensivpflichtig und auf umfassende medizinische und therapeutische Unterstützung angewiesen.
In seiner neuen Rolle setzt Barlay zunächst auf Analyse. „Ich habe sehr gute Strukturen vorgefunden. Jetzt geht es darum, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen, diese Strukturen zu optimieren und auch zukünftig neue Therapieansätze zu etablieren, um die Behandlungsmöglichkeiten unserer Patienten stets weiterzuentwickeln.“
Die Entscheidung für Hofgeismar fiel bewusst. „Ich habe mich im Vorfeld intensiv informiert und durchweg positive Rückmeldungen zur Arbeit am Standort erhalten – insbesondere zur Zusammenarbeit im interdisziplinären Team.“ Für den 38-Jährigen steht genau das im Mittelpunkt: „Gute neurologische Frührehabilitation funktioniert nur gemeinsam. Pflegekräfte und Therapeuten erleben die Patienten im Alltag sehr intensiv – auf diese Perspektiven bin ich als Arzt angewiesen.“
Auch Ina Bäcker, Geschäftsführerin des Krankenhauses, betont die Bedeutung der Neubesetzung: „Mit Herrn Barlay gewinnen wir einen engagierten und fachlich versierten Chefarzt, der sowohl medizinische Kompetenz als auch eine ausgeprägte Teamorientierung mitbringt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Neurologischen Frührehabilitation.“
Gleichzeitig würdigt sie die Arbeit seines Vorgängers: „Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Flotho, der die Abteilung über viele Jahre hinweg mit großem Engagement aufgebaut und weiterentwickelt hat. Er hat die Neurologische Frührehabilitation in unserem Haus nachhaltig geprägt.“
An Bewährtem anknüpfen
Barlay selbst möchte in seiner neuen Funktion zunächst an Bewährtem anknüpfen: „Ich habe hier ein starkes Team vorgefunden. Mein Ziel ist es, die Abteilung gemeinsam weiterzuentwickeln und die Versorgung unserer Patienten kontinuierlich zu verbessern.“
Das zentrale Anliegen bleibt dabei klar: Patientinnen und Patienten nach schweren neurologischen Erkrankungen auf ihrem Weg zurück in ein möglichst selbstständiges Leben zu begleiten und ihnen sowie ihren Angehörigen Perspektiven und Zuversicht zu geben.
Über das AGAPLESION EV. KRANKENHAUS GESUNDBRUNNEN
Als Fachkrankenhaus für Geriatrie und neurologische Frührehabilitation mit jahrzehntelanger Tradition werden in Hofgeismar 105 Betten in der Geriatrie sowie 25 Betten in der Neurologie im vollstationären Bereich betrieben. Ergänzt wird das Angebot durch 20 Plätze in der angeschlossenen Tagesklinik. Insgesamt werden jährlich rund 2.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Das Evangelische Krankenhaus beschäftigt etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel des Krankenhauses ist es, die Unabhängigkeit und Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu erhalten, zu fördern und – soweit möglich – wiederherzustellen.
Über die AGAPLESION gAG
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 22 Krankenhausstandorte mit 6.443 Betten, 39 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.524 Pflegeplätzen, fünf Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. 22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards.
Pressekontakt
AGAPLESION EV. KRANKENHAUS GESUNDBRUNNEN gGmbH
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