30. März 2026
Krankenhäuser und Wohn- und Pflegeeinrichtungen benötigen für Beleuchtung, Klimatisierung, Heizung und medizinische Geräte große Energiemengen. Auch der Wasserverbrauch ist hoch und es fällt viel Abfall an. Daher ist Umweltschutz wichtig, um ressourcenschonend und damit auch wirtschaftlich zu handeln.
Nachhaltigkeit, bei AGAPLESION gedacht in den drei Dimensionen Umwelt, Ökonomie und Soziales, ist für den Gesundheitskonzern kein Nice-to-have, sondern fester Bestandteil der strategischen Ausrichtung. Entsprechend klar ist der Anspruch: Nachhaltigkeit ist „Chefsache“ und eines der Fokusprojekte des Vorstands im Jahr 2026.
„Als christlicher Gesundheitskonzern übernimmt AGAPLESION Verantwortung für Gottes Schöpfung und versteht diese als bleibenden, wegweisenden Auftrag, der unser tägliches Handeln leitet. Wahres Engagement beginnt nicht mit Zahlen und Maßnahmen, sondern mit einer inneren Haltung – mit der Überzeugung, dass nachhaltiges Handeln Sinn stiftet und Zukunft gestaltet. Wir verstehen Umweltschutz nicht als Eingrenzung, sondern als strategische Chance für einen verantwortungsvollen und effizienten Ressourceneinsatz.“, betont Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG.
Umweltmanagement als verlässlicher Rahmen
AGAPLESION setzt auf das europäische Umweltmanagementsystem EMAS (Eco‑Management and Audit Scheme). EMAS schafft klare Strukturen, Transparenz und Verbindlichkeit im Umweltschutz. Es unterstützt Unternehmen dabei, Umweltleistungen systematisch zu erfassen, fortlaufend zu verbessern und damit Umweltschutz messbar umzusetzen – extern geprüft und kontinuierlich weiterentwickelt. Ein wichtiges Ziel ist erreicht: die Zentrale, 12 Krankenhäuser, 12 Wohn‑ und Pflegeeinrichtungen sowie 2 stationäre Einrichtungen der psychosozialen Betreuung sind zentral und einheitlich nach EMAS validiert. Damit zählt AGAPLESION zu den wenigen Gesundheitsunternehmen, die Umweltschutz nach dem höchsten europäischen Standard verankern.
Daten schaffen Transparenz und identifizieren Handlungspotenziale
EMAS basiert auf umfangreichen Datenerhebungen sowie der systematischen Entwicklung von Kennzahlen, etwa zu Energie- und Wasserverbräuchen, Abfallaufkommen, Emissionen und Materialeinsatz. Die erhobenen Daten helfen AGAPLESION Handlungspotenziale zu identifizieren und Maßnahmen sowie Reduktionsziele für die kommenden Jahre zu definieren, etwa beim Einsatz von medizinischen Einwegprodukten im klinischen Alltag. Ein aktuelles Projekt, das in den Startlöchern steht, ist die Reduktion des Einsatzes von Untersuchungshandschuhen, ohne Abstriche bei Hygiene oder Patient:innensicherheit.
„Erst wenn wir unsere Verbräuche und Umweltauswirkungen genau kennen, können wir fundiert handeln. Die erhobenen und ausgewerteten Daten geben uns eine belastbare Grundlage, um konkrete und messbare Ziele zu setzen. Beispielsweise wollen wir bis Ende 2027 unsere Treibhausgasemissionen um fünf Prozent reduzieren, die Recyclingquote erhöhen und Umweltkriterien in der Beschaffung stärker verankern“, sagt Vanessa Bender, Teamleitung Nachhaltigkeit bei AGAPLESION.
Vom System ins Handeln
Bis Ende 2028 wird EMAS schrittweise auf alle Einrichtungen von AGAPLESION ausgeweitet. Auch in den bereits erfolgreich zertifizierten Einrichtungen markiert die Zertifizierung keinen Abschluss, sondern den Start eines fortlaufenden Verbesserungsprozesses. So verbindet AGAPLESION ihre hochwertige Gesundheitsversorgung dauerhaft mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Ressourcen.
AGAPLESION DIAKONIE KLINIKEN KASSEL
Mit ihren zwölf Fachbereichen, mehreren Kompetenzzentren und rund 315 Betten verbinden die AGAPLESION DIAKONIE KLINIKEN KASSEL modernste Medizin und Pflege mit ganzheitlicher menschlicher Zuwendung. Das traditionsreiche Haus blickt auf eine fast 150-jährige Geschichte zurück: 1883 wird das Diakonissen-Krankenhaus des Kurhessischen Diakonissenhauses in der Goethestraße 85 eröffnet. Das Diako - wie man es liebevoll in Kassel nennt - wird 1944 so zerbombt, dass die Krankenversorgung ausgelagert werden muss und erst zehn Jahre später seinen Betrieb in der Goethestraße wieder aufnimmt. 2007 und 2009 wurde das Krankenhaus um zwei Bauabschnitte erweitert und seitdem kontinuierlich modernisiert. Der Zusammenschluss des Diakonissen-Krankenhauses, des Burgfeld-Krankenhauses und der Klinik Dr. Koch bildet eine starke und moderne Einrichtung im Vorderen Westen Kassels. Seit 2013 gehört das Krankenhaus, in dem die über 650 Mitarbeiter:innen jährlich ca. 30.000 Patient:innen stationär und ambulant versorgen, zum diakonischen Verbund der AGAPLESION gAG
AGAPLESION gAG
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.049 Betten, 41 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.668 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 14 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. 22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,9 Milliarden Euro. Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen sowie Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.
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AGAPLESION DIAKONIE KLINIKEN KASSEL gGmbH
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